Baukindergeld: Willkommene Finanzspritze

Baukindergeld: Willkommene Finanzspritze
Familien mit einem oder mehreren Kindern sind förderfähig. Grafiken: Hausfrage/Quelle: KFW.de

Gute Nachrichten für Familien: Das Baukindergeld ist da! Die Förderung gilt sowohl für das eigene Haus als auch für eine Eigentumswohnung. Laut Regelung sollen Immobilienkäufer pro Kind und Jahr 1.200 Euro erhalten – und das zehn Jahre lang.

Doch wer bekommt diesen Zuschuss zum Baukindergeld vom Staat und was ist dabei alles zu beachten?

So können Familien oder Alleinerziehende mit Kindern, die ein Haus bauen oder kaufen und als einzige Wohnimmobilie beziehen, Baukindergeld erhalten. Das sind aber noch nicht alle Voraussetzungen, die erfüllt sein sollten. Natürlich sollte Kindergeld bezogen werden, um den Anspruch geltend machen zu können, und das Haushaltseinkommen 90.000 €/a bei einem Kind plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind nicht übersteigen. Dazu gilt ebenso, dass Sie frühestens am 1. Januar 2018 den Kaufvertrag unterzeichnet bzw. die Baugenehmigung erhalten haben.

Wie viel Baukindergeld gibt es?

Am Haushaltseinkommen und der Anzahl der Kinder berechnet sich der jährliche Zuschuss und der gesamte für 10 Jahre. Hierfür gilt als Berechnungsgrundlage das Durchschnittseinkommen des vorletzten und vorvorletzten Jahres vor Antragstellung. Zum Beispiel, Sie stellen 2019 einen Antrag, dann brauchen Sie die Daten Ihres Einkommens von 2017 und 2016.

Die gute Nachricht dabei: Die Zahl der Kinder, für die es einen Zuschuss geben kann, ist nicht begrenzt. Die schlechte: die Fördermenge schon. Es gibt einen festgelegten Fördertopf und wenn dieser ausgeschöpft ist, kann der Zuschuss nicht mehr zugesagt werden.

Was braucht man zur Antragsstellung?

Üblich ist es bei einer KfW-Förderung, die Anträge vor dem Bau, dem Kauf oder der Sanierung zu stellen. Beim Baukindergeld ist es andersrum: Hier beantragen Sie es nach Ihrem Einzug. Und das aus einem einfachen Grund: Für die Antragsstellung benötigen Sie die Meldebestätigung Ihrer Gemeinde. Damit können Sie Ihr Einzugsdatum nachweisen. Anschließend registrieren Sie sich im KfW-Zuschussportal für den Online-Antrag.

Doch auch hier geht es nicht ohne Fristen: Haben Sie Ihre vier Wände zwischen dem 1. Januar und 17. September 2018 bezogen, können Sie Ihren Antrag bis zum 31. Dezember 2018 stellen. Danach gilt die Regel: Innerhalb von drei Monaten nach dem Meldedatum Ihrer Gemeinde muss der Antrag eingegangen sein.
Neben der Meldebestätigung und den Einkommenssteuerbescheiden der beiden vorletzten Jahre vor Antragsstellung brauchen Sie ebenso einen Grundbuchauszug. Hieraus ergibt sich der Nachweis als Eigennutzung der Immobilie.

Die Grafiken wurden mit freundlicher Unterstützung von Hausfrage.de erstellt.


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