Das Herzensprojekt

Das Herzensprojekt
Sehr hell: Das Wohnzimmer lässt sich über große Glasschiebetüren mit der Terrasse verbinden. Fotos: Fingerhut Haus

Was macht aus einem Haus ein Zuhause? Das Gefühl muss stimmen: Zu Hause ist man geborgen, beschützt, zufrieden. Sophie und Lukas Achenbach* ist es gelungen, sich ihr ganz persönliches Nest zu bauen. Darin stecken eine individuelle Handschrift und jede Menge Emotion.

Wände, Böden sowie Mobiliar wählte die junge Familie in sehr dezenten Tönen oder gleich in Weiß. Dadurch bleibt Raum für farbenfrohe Bilder.

Sophie und Lukas Achenbach hatten sich ein Grundstück in einem ganz besonderen Baugebiet ausgesucht: einem „Faktor- X-Quartier“. Dieses definiert sich dadurch, dass alle Häuser, die hier entstehen, sehr hohe ökologische Anforderungen bzgl. der gewählten Bauweise, der Materialien und des Energieverbrauchs erfüllen müssen. Es geht nicht mehr allein um eine perfekt gedämmte Gebäudehülle, sondern die ganze Wertschöpfungskette beim Bau des Hauses und bei der Herstellung der einzelnen Materialien wird begutachtet. Auch die Recyclingfähigkeit des Baukörpers spielt eine Rolle, Rückbaumöglichkeiten sowie eine generelle Ressourceneinsparung während des Hausbauprozesses. Um in einem solchen Quartier stehen zu dürfen, muss ein Haus ein sehr energiesparendes und ressourcenschonendes Gesamtkonzept vorweisen können. Der Entwurf der jungen Baufamilie, ein Baukörper in Holzrahmenbauweise und dabei ausschließlich aus heimischem Konstruktionsvollholz errichtet, schaffte das.

Mit viel Gefühl

So lichtdurchflutet wie möglich: Das Türglas sowie das Fenster im Treppenhaus schaffen einen freundlichen und einladenden Eingang.

Ein sehr helles Zuhause mit lichtdurchfluteten Zimmern, modern und individuell, das wünschten sich die beiden Bauherren am Anfang ihres Projekts. Um sich zu informieren und Ideen zu sammeln, besuchten sie daher die Fertighauswelt Köln in Frechen. Hier entstand der erste Kontakt zum Haushersteller Fingerhut Haus. Sophie und Lukas Achenbach besichtigten anschließend das Werk und das Bemusterungszentrum des Unternehmens. Und fanden somit ihren Baupartner. „Das Thema Hausbau war für uns neben den Fakten auch eine sehr emotionale Entscheidung“, erzählt Sophie Achenbach. „Und unser Bauchgefühl sprach ganz klar für Fingerhut.“ Das junge Paar hatte einen Grundriss für ihr zukünftiges Zuhause bereits im Kopf, als es gemeinsam mit dem Haushersteller in die Planungsphase ging. Im gemeinsamen Gespräch mit dem Architekten entstanden einige individuelle Gestaltungsmerkmale, die das Haus heute zu einem ganz persönlichen Zuhause machen und die sich im Alltag mittlerweile auch bestens bewährt haben.

Ein echtes Zuhause

„Wohnzimmer und Küche sind einfach die Räume, in denen wir am meisten Zeit verbringen“, erzählt Julia Aschenbach.

Knapp 145 m² Wohnfläche auf zwei Etagen stehen der Familie heute zur Verfügung. Zentrum des Hauses ist dabei der große, offene Koch-, Wohn- und Essbereich. Als besonders praktisch haben sich hier die Fensterschiebetüren zur Terrasse hin erwiesen. „Der Komfort und die Platzersparnis sind enorm“, erklärt Sophie Achenbach. Sie findet den offenen, einladenden Charakter dieses Bereichs sehr gut gelungen.

Dadurch, dass die Wanne im Badezimmer im Estrich versenkt ist, ist die Einstiegshöhe relativ niedrig und damit sehr bequem. Ein schlauer Planungskniff.

Ein weiterer Planungskniff ist im Obergeschoss zu finden. Das Badezimmer wurde durch eine Wandlösung in T-Form im Raum gegliedert. So befinden sich nun WC sowie Dusche in zwei Nischen, das Waschbecken fand in der Raummitte seinen Platz. „Und dass die Badewanne im Estrich versenkt ist, begeistert jeden, der unser Haus besichtigt“, erzählt die Hausbesitzerin. Zwei Kinderzimmer und das Elternschlafzimmer samt Ankleidebereich runden auf dieser Etage das Raumangebot ab. Da das Haus ohne Keller gebaut wurde, ist im Erdgeschoss zudem ein Technik- bzw. Hauswirtschaftsraum eingeplant. Dank ausreichender Quadratmeterzahl konnte das Gäste-WC im Parterre zu einem kleinen Bad mit Dusche erweitert werden.

Wenig Energiebedarf dank guter Dämmung

Zur Straßenseite hin gibt sich der schlichte Baukörper geschlossen und kompakt. Das reduziert Energieverluste.

Der Baukörper an sich wirkt von außen eher unspektakulär und schlicht. Die klassische Grundform mit Rechteck-Abmessungen ist ohne Erker, Balkone und Mauervorsprünge aufgeführt. Diese kompakte Bauweise minimiert schließlich Energieverluste. Das Haus ist in Holzrahmenbauweise errichtet und somit die Dämmung in den Wandaufbau integriert. Die Gebäudehülle wurde insgesamt diffusionsoffen ausgeführt, das sich deswegen positiv auf das Raumklima im Haus auswirkt. Geheizt wird mit einem Kombigerät aus Luft- Wasser-Wärmepumpe und kontrollierter Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Bauweise, verwendete Materialien sowie Haustechnik gaben ein harmonisches Gesamtpaket ab, das die Anforderungen des X-Faktor-Quartiers erfüllt.

Das Elternschlafzimmer verfügt über einen eigenen Ankleideraum. Das erweist sich im Alltag als ungemein praktisch.

Im Alltag spüren die Bewohner heute auch die Vorteile eines gut gedämmten Hauses mit geringem Energiebedarf. „Unser Traumhaus war ein Herzensprojekt“, gibt Sophie Achenbach rückblickend zu. Und das ist geglückt: Denn dabei ist nicht nur ein Wohngebäude entstanden, sondern ein echtes Zuhause.

*Namen von der Redaktion geändert

Hausdaten

Hersteller: Fingerhut Haus
Objekt: Haus Juna
Bauweise: Großwandelemente in Holzverbundkonstruktion
Wohnfläche: EG 74,55 m²; DG 69,38 m²
Dach: Satteldach, 30°
Jahresprimärenergiebedarf: 31,86 kWh/m²a (max. zulässig 78,90 kWh/m²a)
Besonderheiten: im Estrich versenkte Badewanne, Schiebetüren, Luft-Wasser-Wärmepumpe sowie kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
Preis: laut Baubeschreibung 1007 „schlüsselfertig Plus“ inklusive Bodenplatte € 319.400; schlüsselfertig € 301.600; fast fertig € 261.700; als „Ausbauhaus Plus“ € 181.000 (Stand: Januar 2019)
Mehr Infos: www.fingerhuthaus.de


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