Das Ziel vor Augen

Das Ziel vor Augen
Fotos: Gussek Haus

Über einige Irrungen und Wirrungen zum glücklichen Ende im eigenen Traumhaus: Julius Romero* und seine Frau bewiesen Ausdauer, um ans Ziel zu gelangen. Und das war in ihrem Fall eine elegante Stadtvilla in traumhafter Lage.

Ein traumhaftes Domizil haben sich Julius Romero und seine Frau Anne auf ihr Grundstück am Rande der Rhön gebaut. Elegant präsentiert sich die Stadtvilla, mit einer Mischung aus Putz- und Klinkerfassade, großen Fensterelementen und einer sehr symmetrischen Optik. Eine große Terrasse und der darüber liegende Balkon laden dazu ein, den herrlichen Ausblick auf die umliegende Hügellandschaft zu genießen. Die Romeros sagen, sie haben heute genau das, was sie immer wollten. Wie haben sie das geschafft?

Startschuss

Das „Guck“-Zimmer im ersten Stock gewährt eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Hügel. Ein Raum zum Entspannen.

Für das Ehepaar aus einer hessischen Kleinstadt war der Weg zum Traumhaus durchaus eine längere Reise, und wäre es eine Autofahrt gewesen, so hätte das Navigationsgerät sicher mehrmals darauf hingewiesen: „Die Route wurde aufgrund der aktuellen Verkehrslage geändert.“ Einige Umwege mussten gegangen werden, und mehrmals standen die beiden kurz vor der Entscheidung, das Thema ad acta zu legen. Ein Grund dafür war sicher, dass sie ganz genaue Vorstellungen davon hatten, wie ihr Eigenheim auszusehen hatte. Und an bestimmten Stellen waren sie deshalb auch nicht bereit, Kompromisse einzugehen. Doch das hat sich gelohnt.

Der ausschlaggebende Punkt

Mit Liebe zum Detail übernahmen die Hausbesitzer die Innenausstattung. Die LED-Beleuchtung der Stufen sieht gut aus und ist praktisch.

Den Ausschlag, sich mit der Idee einer eigenen Immobilie überhaupt zu befassen, gab unter anderem die fehlende Stellfläche für Schränke in der damaligen Dachgeschosswohnung. „Und generell wollten wir beide irgendwann auch mal ein Eigenheim“, erzählt Julius Romero, der als Leiter der Anwendungstechnik in einem Bergbauunternehmen tätig ist. „Am Anfang war das nur so eine fixe Idee: Komm, wir bauen ein Haus.“ Doch seine Frau verfolgte das Projekt „Eigenheim“ weiter und begann zunächst, nach Bestandsimmobilien Ausschau zu halten. Der damalige Beginn der Niedrigzinsphase schien günstig. Doch es fand sich nichts, was von Lage, Ausstattung und Preis her stimmig gewesen wäre. Denn örtlich war das Paar angebunden, da Anne Romero eine eigene Logopädiepraxis führt.

Somit rückte also doch der Bau eines Hauses in den Fokus. Das Ehepaar informierte sich unverbindlich an einem Tag der offenen Tür bei einem Fertighaushersteller in der Region, und entdeckte, dass durchaus auch ein Haus in Holzständerbauweise interessant wäre. „Vorher dachten wir, ein richtiges Haus sei Stein auf Stein gebaut“, gibt Julius Romero ehrlich zu. Also gab es jetzt noch eine Option, die zum Eigenheim führen konnte.

Fast schon abgehakt

Das Ziel bei diesem Bauplatz war, die Sicht auch genießen zu können

Traumhaus in Traumlage. Das Grundstück war eigentlich bereits von jemand anderem reserviert. Als es jedoch plötzlich wieder frei wurde, schlugen die Romanos schnell zu.

Doch da sich ohne Grundstück bekanntlich schlecht bauen lässt, intensivierten die Romeros jetzt erst einmal die Suche nach einem passenden Bauplatz. Schlussendlich hatten sie auch ein Grundstück in einem Neubaugebiet gefunden, das ihnen gut gefiel. Aber leider war dieses bereits Jahre zuvor von einer anderen Familie reserviert worden. „Damit haben wir das Thema ‚Bauen‘ für uns eigentlich wieder abgehakt“, erinnert sich Julius Romero. Doch es sollte anders kommen: Ein Mitarbeiter der Gemeinde informierte das Ehepaar, dass das Grundstück wieder zu haben sei. „Dann ging alles ganz schnell“, erzählt der heutige Hausbesitzer. Nun war man also plötzlich stolzer Grundstückseigentümer, und so musste man sich auch wieder hinter die Suche nach einem Baupartner klemmen.

Der Zufall hatte da ein wenig seine Finger im Spiel, denn durch ihre berufliche Tätigkeit hat Anne Romero viel Kontakt zu jungen Familien, die gerade ein Haus bauen oder bereits gebaut haben. Sie erfuhr von jemandem, der mit dem Unternehmen Gussek Haus gebaut hatte und mit dem Ergebnis sehr zufrieden war; sowohl die Materialien als auch die Qualität und der Preis hätten dort gestimmt.

Partner gesucht

Im Bad wurde eine frei stehende Wand mitten im Raum platziert, an der die Waschbecken befestigt sind und hinter der sich das WC und die Dusche befinden.

Kurzerhand fuhr das Ehepaar in den Musterhauspark nach Bad Vilbel. Dort fand ein rein informelles Gespräch mit GussekHaus statt. Allerdings hatten die beiden schon damals sehr genaue Vorstellungen von ihrem Wunschhaus. „Wir wollten unbedingt zwei Vollgeschosse, um den Bauplatz perfekt auszunutzen“, erklärt Julius Romero. „Da kam für uns nur eine Stadtvilla oder Ähnliches infrage. Und das hatte Gussek Haus damals noch nicht im Programm seiner Typenentwürfe.“ Die Suche ging also weiter. Nach einem Konzertbesuch in München spazierten die Romeros durch den Musterhauspark in Poing. „Und dort haben wir dann unser Traumhaus gesehen“, erzählt Julius Romero. Eine Stadtvilla, hell und freundlich, mit sehr offener Grundrissplanung im Erdgeschoss – das waren genau ihre Vorstellungen, die hier umgesetzt waren. Doch leider passte die Chemie zwischen den zukünftigen Bauherren und dem dortigen Hausanbieter nicht, sodass es wieder zu keinem Abschluss kam.

Jetzt wurde Julius Romero selbst aktiv. Er verfasste am PC eine Rohversion des gewünschten Grundrisses und ging damit zu verschiedenen Fertighausanbietern, um sich ein Angebot für einen entsprechenden Hausentwurf machen zu lassen. Unter anderem holte er auch ein Angebot von Gussek Haus ein, nachdem er erfahren hatte, dass das Fertighausunternehmen auch freie Planungen entwirft. „Und das war wirklich sehr gut“, erzählt Julius Romero. „Auch der Preis hat gestimmt.“ Der passende Baupartner war also endlich gefunden.

Weite in Raum …

Im offenen Koch- und Essbereich dominieren Weiß, Beige und Naturtöne. Dadurch entsteht eine ruhige, entspannte Atmosphäre.

Wie die Wünsche des Ehepaars realisiert werden konnten, lässt sich heute direkt am Eigenheim der Romeros erkunden. Im Erdgeschoss des Hauses wurde auf trennende Wände weitestgehend verzichtet, sodass ein sehr großzügiger Raumeindruck im offenen Koch-, Wohn- und Essbereich entsteht. Viele bodentiefe Glasflächen holen das Tageslicht herein, und der Einsatz nur weniger Sprossen unterstreicht das Gefühl der Weite und Offenheit. Klar ist: Ein solch einmaliger Bauplatz in herrlicher Umgebung verlangt natürlich nach vielen Freiflächen. Diese ließen die Bauherren in Form einer großen Terrasse und eines darüber liegenden Balkons realisieren.

Zwei Vollgeschosse im Stadtvillen-Stil haben zur Konsequenz, dass dem Ehepaar nun insgesamt stolze 208 m² Wohnfläche zur Verfügung stehen. Genug Platz, um vorausschauend zu planen: „Wir haben den Grundriss bewusst so angelegt, dass wir im Alter oder bei Krankheit auch komplett auf der Erdgeschossebene wohnen könnten“, erklärt Julius Romero. Darum befinden sich im Parterre ein Duschbad sowie ein separates weiteres Zimmer, das momentan als Arbeitszimmer genutzt wird. Den Hauptteil hier nehmen allerdings Küche und Wohnbereich ein. Da die Romeros ohne Keller bauten, befindet sich auf dieser Ebene zudem ein Technikraum.

… und Höhe

hell und offen im Traumhaus war das Ziel der Bauherren

Elegantes Detail: Die seitliche Verglasung der Treppe statt eines Geländers sahen die Romeros erstmals in einem Musterhaus.

Dass das Ehepaar mit wie viel Liebe fürs Detail auch bei der Innengestaltung zu Werke ging, wird am Beispiel der geradläufigen Treppe deutlich, die ins Obergeschoss führt. Statt eines klassischen Geländers mit Stäben dient eine Glasfläche als seitliche Abgrenzung. Das wirkt sehr elegant und lässt den Raum optisch größer wirken. Diese Ausführung hatten die Bauherren in einem der vielen Musterhäuser entdeckt, die sie besichtigt hatten. Die Glasfläche ließen sie schließlich von einem örtlichen Metallbauer anfertigen. Oben stehen den Bewohnern vier Zimmer plus Bad zur Verfügung: ein Schlafzimmer samt Ankleide, ein Gästezimmer, ein Büro und ein sogenanntes „Guck-Zimmer“. Wie bitte? „Der Bauberater damals hat uns dazu geraten“, erzählt Julius Romero. „Ein Raum mit dieser Aussicht müsse ein ‚Guck-Zimmer‘ werden.“ Und jetzt kann man dort gemütlich entspannen, den Blick über die Rhön schweifen lassen und sich ausruhen – wie in einem Ausguck.

Technik für die Zukunft

Eine Luftwärmepumpe mit Außenaufstellung übernimmt die Wärmeversorgung des Hauses. Auf dem Dach ist eine Photovoltaik anlage installiert. Um in Zukunft so autark wie möglich wirtschaften zu können, planen die Hausbesitzer, in Kürze eine Spei cherbatterie für den Solarstrom anzuschaffen. Nur beim Thema „Smarthome“ muss Julius Romero passen. „Das war eigentlich der einzige Fehler, den ich gemacht habe“, gibt er unumwunden zu. „Das hätte ich damals gleich mit integrieren sollen.“ Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Und so plant er denn auch, in den nächsten Jahren auf jeden Fall noch in die intelligente Technik zu investieren.

*Namen von der Redaktion geändert

Hausdaten

Hersteller: Gussek Haus
Objekt: Kundenhaus Modell „Baggio“
Bauweise: Holzständerkonstruktion in Großtafelbauweise
Wohnfläche: EG 102,22 m²; OG 106,31 m²
Dach: Walmdach, 22°
Jahresprimärenergiebedarf: 30 kWh/m²a (max. zulässig 58 kWh/m²a)
Besonderheiten: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung sowie kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung im Preis enthalten
Preiskategorie: als Ausbauhaus inklusive Haustechnik ab OK Kellerdecke € 250.000 bis € 350.000
Mehr Infos: www.gussek-haus.de


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