Fenster – Die Augen des Hauses

Fenster – Die Augen des Hauses
Foto: Veka/fotolia

Fenster sollten sich an die Formensprache des Gebäudes halten, um ein harmonisches Gesamtbild zu erschaffen, sowie bestimmte Anforderungen bei Verschattungen und Lärmschutz erfüllen.

Ein Fenster umfasst neben der reinen Verglasung auch den Rahmen, der bei keiner Planung vergessen werden sollte. Bei der Auswahl gilt es zu beachten, dass es nicht nur aufs Aussehen ankommt, sondern auch auf die spätere Pflege des gewählten Materials. Soll das Fenster natürlich in Holz erscheinen oder ist ein moderner Stil in Aluminium für die eigenen Anforderungen besser geeignet? Wie wäre es mit Kunststofffenstern? Jedes Material hat seine Vorzüge und speziellen Eigenschaften.

Pur oder gemixt?

Ein Holzfenster wirkt warm und strahlt Behaglichkeit aus. Benötigt es im Innenraum keine so aufwendige Pflege, sollte jedoch der Außenanstrich mindestens alle fünf bis zehn Jahre erneuert werden. Bei starken Witterungseinflüssen wie auf der Wetterseite oder durch hohe Sonneneinstrahlung kann das angegriffene Material auch gern öfter abgeschliffen und neu lasiert werden. Kunststoff und Aluminium als Fensterrahmen haben den unschlagbaren Wert, wartungsarm zu sein. Vor allem für die Außenhülle ist das vorteilhaft. Zusätzlich können verschiedene Farben von Anfang an gewählt werden, ohne dass ein Anstrich immer wieder erfolgen muss. Aluminium zeigt seinen Vorzug auch bei einem weiteren Gestaltungsmerkmal: Aufgrund seiner metallenen Stärke können mit dem Material auch filigrane oder ausgedehnte Konstruktionen umgesetzt werden. Neben den Einzelvarianten gibt es auch den beliebten Materialmix. Während sich an der Außenseite ein pflegeleichter Baustoff wie Aluminium oder Kunststoff anbietet, kann die Gestaltung des Innenraums nach ganz individuellen Wünschen erfolgen. Oft gewählte Kombinationen sind Holz-Aluminium, aber auch Kunststoff-Aluminium.

Fenster sonneneinstrahlung

 

Sind Fenster direkt nach Süden gerichtet, gelangt die meiste Hitze ins Hausinnere. Um dem entgegenzuwirken, gibt es Sonnenschutzgläser, die mithilfe einer Beschichtung die  Einstrahlungs- und Raumwärme regulieren. Grafik: VFF

 

Glas als Wärmefänger

Für das Aussehen mag die Rahmengestaltung ausschlaggebend sein, doch für kostenfreie Energiebeträge von der Sonne und niedrige Wärmeverluste ist die Verglasung zuständig. Die Sonnenstrahlen dringen ins Hausinnere ein und erwärmen es, was sich besonders im Winter bezahlt macht. Zusätzlich sorgen spezielle Beschichtungen und Gase auf und zwischen den Scheiben für eine Reflexion der Energie von innen und halten diese damit in der Wohnung. Dadurch dass Fenster kostenfreie Energie ins Hausinnere bringen, fungieren sie aber ebenso als Hitzelieferanten. Für angenehme Temperaturen – auch im Sommer – sind daher Verschattungen, seien es Rollos, Raffstores oder  Jalousien, vor, hinter oder zwischen den Scheiben, anzubringen. In der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014
(seit 1. Mai in Kraft) wird sogar unabhängig der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes gefordert.

fenster von schüco

 

„AutomotiveFinish“ heißt die Oberflächentechnologie von Schüco. Mit ihr lassen sich die Kunststoffprofile, wie in der Autoindustrie üblich, in unterschiedlichen Metallicfarbtönen färben. Foto: Schüco

 

 

Alleskönner Fenster

Fenster sind nicht nur Lichteinfänger und Energiesparer, sondern sie können und müssen manchmal auch noch gleichzeitig weitere Anforderungen erfüllen. Achten Sie daher bei der Wahl Ihrer Fenster auch auf ausreichenden Schallschutz, da Lärm den Komfort und die Leistungsfähigkeit deutlich senken kann. Vergessen Sie nicht, ausreichend zu lüften: Manche Hersteller bieten Fenstersysteme mit einem elektrisch betriebenen Motor an, der sich manuell oder automatisch je nach der Luftqualität im Innern öffnen und schließen lässt.

 

Expertenmeinung: Das Einbruchrisiko minimieren:

experte zum thema fenster„Das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit in den eigenen vier Wänden ist uns allen wichtig. Leider wird das Thema ‚Einbruchschutz’ bei Fenstern und Türen von vielen unterschätzt. Mit den ‚Tresorband- Fenstern’ von Bayerwald stehlen Sie aber jedem Einbrecher die nötige Zeit und minimieren somit den Erfolg eines Einbruchversuchs. Das Tresorband ist ein von Bayerwald entwickeltes, völlig verdeckt  liegendes Drehgelenk. Es gewährleistet höchsten Komfort bei der Bedienung und schützt zugleich vor dem Aushebeln bei Einbruchversuchen.“

Christian Silbereisen, Vertriebsleitung Bayerwald –
Fenster Haustüren GmbH

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