kein treffer bei microsites Ferienhaus in der bayerischen Toskana - Der Bauherr

Ferienhaus in der bayerischen Toskana

Ferienhaus in der bayerischen Toskana
Fotos: Sonnleitner Holzbauwerke

Als passionierter Golfer besuchte Daniel mit seiner Familie regelmäßig das Golf Resort Bad Griesbach. Der Familie wuchsen dieser Ort und seine Umgebung mit der Zeit ans Herz, sodass sie sich dort Baugrund kaufte. In einem niederbayerischen Holzhaus fand sie ihre zweite Heimat.

Die Immobilie passt sich der Bautradition der Umgebung an.

Als Kind schrieb Renée in das Poesiealbum einer Freundin den Zukunftswunsch, dass sie in Bad Griesbach leben möchte. Heute wohnt sie mit ihren Eltern Claudine und Daniel in regelmäßigen Abständen in ihrem Ferienhaus in Uttlau im niederbayerischen Bad Griesbach. Ihr Wunsch ging in Erfüllung, als die Eltern der damals Vierzehnjährigen zu Gast im Gutshaus Uttlau waren. Dort kamen sie mit einem Ehepaar aus Stuttgart ins Gespräch. Die Stuttgarter wollten bauen, fanden ihre Heimatstadt für diese Zwecke jedoch zu teuer. So entschlossen sie sich, in Bad Griesbach Baugrund zu kaufen und dort ein Eigenheim zu errichten. Daniel erzählt: „Wir befanden uns damals in einer ähnlichen Situation. Wir wollten ebenfalls bauen, sahen uns dazu aber im städtischen Bereich, in dem wir bis heute in einem 700 Jahre alten Haus wohnen und arbeiten, nicht in der Lage.“

Die Idee trägt Früchte

Bayerische Gemütlichkeit transportiert der Baustoff Holz, der sich in Böden, Decken und Wänden findet.

Auf Anraten der Stuttgarter Gesprächspartner schaute sich die Familie den Baugrund an, den das schwäbische Ehepaar für sein Eigenheim ausgewählt hatte. Schnell hatte sie im direkten Umfeld ebenfalls eine Wunschparzelle auserkoren. Allerdings stellte sich heraus, dass diese bereits vergeben war. Doch nachdem der eigentliche Käufer einige Zeit später von seinem Kaufvertrag zurückgetreten war, erhielt die Familie den Zuschlag. „Die Parzelle, die uns am besten gefiel, lag in leichter Hanglage ganz am Rand des Neubaugebiets und verfügte über eine traumhafte Aussicht“, schwärmt Daniel „Die italienisch anmutende Landschaft dort wird auch niederbayerische Toskana genannt.“

In niederbayerischer Bautradition

Besonders weitläufig wurden die Bereiche Kochen, Essen und Wohnen gestaltet.

Die Parzellen, die in Uttlau ausgeschrieben waren, wurden von der Firma Sonnleitner aus Ortenburg angeboten, einem etwa 6 km entfernten Holzbauspezialisten. Die Familie erkundigte sich nach der Zuverlässigkeit des Unternehmens, und nachdem die Mundpropaganda uneingeschränkt positiv war, besuchten Claudine und Daniel den Musterhauspark des Unternehmens. Am besten gefiel ihnen das Ausstellungshaus „St. Johann“, ein typisch bayerisches Landhaus aus Holz. „Das Haus sollte schön Raum haben, dort, wo wir aktiv sind“, schildert Daniel die Ansprüche, die er und seine Familie an das neue Ferienobjekt hatten. Wichtig war ihnen vor allem eine großzügige Bemessung der Bereiche Kochen, Essen und Wohnen. Außerdem sollte das Holzhaus optisch innen wie außen der niederbayerischen Bautradition folgen: Und so entschieden sie sich dafür, mit dem Haus „St. Johann“ als Vorlage ein Landhaus aus massiven Blockbohlen zu bauen, das ein Satteldach mit breitem Dachüberstand krönt. Typisch für die Region sind die Sprossenfenster mit ihren Fensterläden aus Lärchenholz.

Rustikale Gemütlichkeit

An prominenter Position hängt im Wohnzimmer ein Leuchter aus abgestoßenen Geweihen.

Auch im Innern zeigt sich der ländliche Charakter des Holzhauses: An zentraler Stelle im Wohnbereich ragt der Kachelofen mit Holzfeuerung und großem Schornstein empor. „Meine erste Amtshandlung, wenn wir in unserem Ferienhaus ankommen, ist es einzuheizen“, sagt der Wahlbayer. „Ab Herbst und in der kälteren Jahreszeit wird der Kachelofen intensiv genutzt, denn die Flammen machen einfach eine schöne Atmosphäre.“ Ebenfalls zur gemütlichen Stimmung tragen die Holzböden, -wände und der zimmermannsmäßige Pfettendachstuhl bei. Diesen kann man aufgrund des Loftcharakters der Ferienimmobilie frei einsehen. Eine ländliche Note verleihen dem Haus außerdem Felle und Geweihe. Diese hat Daniel von einem befreundeten Jäger bekommen. Auch der Leuchter im Wohnzimmer besteht aus Geweihen, die allerdings lediglich abgestoßen wurden.

Hilfsbereite Nachbarn

Schöne Möbel, ausgesuchte Accessoires – aufgebaut wurde bei Kerzenlicht und im Schein von Taschenlampen.

Allerdings wurde die Familie zunächst mit einigen Hindernissen konfrontiert: Denn im neuen Haus hatte sie am Anfang keinen Strom. „Es war März, ziemlich kalt, und wir standen auf der Straße“, erinnert sich Daniel. „Da wurden die Nachbarn auf uns aufmerksam und eilten uns zu Hilfe. Mit einem Elektrofahrrad lieferten sie uns Strom, und mit Kerzen, Taschenlampen und Leuchten sorgten sie für Licht, um uns den Aufbau der Möbel zu ermöglichen. Das war einfach ein toller Empfang!“

Geteilte Freude, doppelte Freude

Im Dachgeschoss finden sich großzügige Flächen mit besonderer Atmosphäre, die ebenfalls zum Verweilen einladen.

Aber nicht nur das gute Verhältnis zu den Nachbarn, auch das Pflegen der alten Kontakte ist der Familie wichtig. Sie hält sich mit der Planung eines separaten Gästebereichs die Möglichkeit offen, Besucher auch über Nacht unterzubringen. „Wir wollten ein eigenes Gästezimmer mit Bad“, erzählt der Hausherr, „um auch Freunde oder Verwandte beherbergen zu können.“ Der Gästetrakt wird im Ferienhaus rechterhand über die Diele betreten. Er besteht aus einem Schlafzimmer und einem Duschbad. „Das schönste Erlebnis für uns wie für die Gäste ist“, so schwärmt Daniel, „dass man im gesamten Haus einen fantastischen Ausblick in die malerische Umgebung hat.“

Raus in die Freiheit

Eine vor dem Wetter geschützte Südstaaten-Veranda war der Traum der Familie.

Ein weiterer Traum, der mit dem Bau des Ferienhauses wahr wurde, war die „Südstaaten-Veranda“. Allerdings wird sie hier nicht wie in Amerika als Eingang genutzt. Über ihre Holzstufen erschließt sie den Garten mit den angrenzenden Wiesen und Feldern. Durch diese gehen Claudine und Tochter Renée gern mit ihrem Hund spazieren. „Eine solche Veranda wie in den Südstaaten, wo man vor Sonne und Wind geschützt das Panorama genießen kann, hatte ich mir immer gewünscht“, erklärt der stolze Ferienhausbesitzer. Und noch weitere Ideen will die Familie verwirklichen: etwa einen Swimmingpool und ein Saunafass im Garten. Die Bauherren freuen sich schon darauf, sofort nach dem Saunieren ins kühle Nass springen zu können.

Klug geplant

Da die Familie im Ruhestand hier fest wohnen will, wurde das Bad ebenerdig geplant.

Daniel verrät: „Wenn meine Frau und ich im Ruhestand sind, möchten wir das Haus in Niederbayern als festen Wohnsitz nutzen. Diese Tatsache war bereits beim Bau mit einkalkuliert.“ Dass sich alle Bewohner gerne hier aufhalten, ist offensichtlich. „Unsere Tochter hat später vor, an der Uni Passau zu studieren“, erzählt Daniel. „Dann würde es sich natürlich anbieten, dass sie während dieser Zeit in Uttlau wohnt und das Haus hütet.“ So wird die Tochter in zwei Jahren wohl einen Vorgeschmack davon bekommen, wie alltagstauglich das Ferienhaus ist. Nach ihrem Abschluss wird sie ihren Eltern die Schlüssel in die Hand drücken. Und das Ehepaar wird sich freuen, pünktlich zum Ruhestand in seinem persönlichen Paradies angekommen zu sein.

Hausdaten:

Hersteller: Sonnleitner Holzbauwerke
Objekt: Sonnenhang
Bauweise: massiv aus Blockbohlen
Wohnfläche: EG 95,92 m²; DG 80,40 m²
Außenmaße: 11 m x 10,30 m
Dach: Satteldach, 27°
Jahresprimärenergiebedarf: 13,78 kWh/m²a (max. zulässig 89,11 kWh/m²a)
Besonderheiten: sichtbarer Pfettendachstuhl, Kachelofen und solarthermische Anlage
Preiskategorie: schlüsselfertig ab OK Kellerdecke € 331.000,– (inklusive Carport und Technikgebäude)
Mehr Infos: www.sonnleitner.de


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