Rote Karte für Schwarzarbeit

Rote Karte für Schwarzarbeit
Foto: Peter Stanic/Pixabay

Handwerkerrechnungen lassen sich beim Finanzamt geltend machen, aber nur, wenn Sie einwandfrei belegen können, dass Sie ordnungsgemäß bezahlt wurden.

Mit haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen können Hauseigentümer ihre Steuerlast mindern. Das Finanzamt erkennt Arbeitskosten für Haushaltshelfer wie beispielsweise einer Putzfrau bis zu 20.000 € sowie Handwerkerkosten bis zu 6.000 € jährlich an. 20 Prozent gibt es als Steuerermäßigung zurück. Allerdings müssen Auftraggeber im Zweifel  belegen, dass sie keine Schwarzarbeiter beschäftigen, was nur mit einer entsprechenden Rechnung und Überweisung  möglich ist. An diesem Grundsatz hält der Fiskus eisern fest und erhielt dabei erneut Rückendeckung vom Bundesfinanzhof (BFH).

Für den Fiskus belegen

Der entschied unter dem Aktenzeichen VI B 31/13, dass auch für Schornsteinfeger keine Barzahlung gültig sei. Andernfalls entfalle die Steuerermäßigung. Dem Argument der Klägerin, wonach der Bezirksschornsteinfegermeister im Streitfall auf Barzahlung bestanden habe und bei einer „Quasibehörde“ Schwarzarbeit nicht zu befürchten sei, folgten die obersten Finanzrichter nicht.


Das könnte Sie auch noch interessieren:
Honorar für die Genehmigungsplanung
Streitfall: Freundschaftsdienst
Unser Onlineshop

Immer top informiert: Jetzt für den Newsletter anmelden