Gaunerzinken

Gaunerzinken
Foto: epr/Bublitz

Urlaubszeit ist Einbruchzeit. Bei vermeintlichem „Kindergekrakel“ an der Hauswand ist Vorsicht geboten, denn hierbei kann es sich um sogenannte „Gaunerzinken“ handeln.

Wissen Sie, was sogenannte „Gaunerzinken“ sind? Hierbei handelt es sich um Symbole, die mit Kreide oder anderen unauffälligen Mitteln am Haus angebracht werden. Das kann auch eine Einkerbung am Schlüsselbrett sein. Was oftmals als Kinderscherz aus der Nachbarschaft abgetan oder schlichtweg übersehen wird, kann jedoch weitreichende Folgen haben. Im schlimmsten Fall ist Ihr Haus leer geräumt, wenn Sie aus dem Urlaub zurückkommen. Doch das muss nicht sein. Ein bisschen Aufmerksamkeit und der richtige Umgang mit der Situation, wenn Sie merkwürdige Symbole finden, reicht oftmals schon aus. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zudem vorbeugen.

So sehen Gaunerzinken aus

Fotos: Daitem

Grafik: Daitem

Je nach Situation und Zeichen, kann die Botschaft zum Beispiel lauten: „Frau lebt alleine“ oder „In diesem Haus ist Geld vorhanden“! In der Praxis folgt auf den „Späher“, der die Beobachtungen und Markierungen macht, meist einige Zeit später der Beutezug seiner Einbrecherkomplizen.

Doch welche Zeichen bzw. Symbole gibt es? Im Internet finden sich zahlreiche Erklärungen dazu. Einen besonders guten Überblick, auch zur Geschichte der Gaunerzinken, liefert ein Tutorium der Universiät Passau.

 Gaunerzinken entdeckt? Das ist zu tun!

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Foto: Daitem

Sie haben beim Zeitung- oder Postholen ein ungewohntes Symbol im Eingangsbereich entdeckt (siehe Foto links)? Machen Sie ein Foto davon und wischen es erst dann weg. In diesem Fall ist es zudem ratsam, die Hausfassade nach weiteren Auffälligkeiten zu untersuchen. Da das Haus bei einem Symbolfund offensichtlich im Visier steht, sollte präventiv der Sicherheitsstandard überprüft werden. Wo liegen eventuelle Schwachstellen? Sind Fenster und Terrassentüren gesichert?

Vorbeugen!

Zur Vorbeugung empfehlen die Polizei und seriöse Anbieter von Sicherheitstechnik eine kostenlose Vor-Ort-Begehung mit einem geschulten Fachmann. Diese spüren Schwachstellen auf und beraten zielgerichtet, wie diese sicherheitstechnisch verbessert werden können.

Oftmals reichen hier schon zusätzliche mechanische Sicherungen. Zum Beispiel abschließbare Griffe an bisher ungesicherten Fenstern anzubringen, damit diese nicht einfach aufgedrückt werden können. Will ein Einbrecher allerdings unbedingt ins Haus, sind diese Hürden relativ schnell überwunden.

Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, kommt an einer Einbruchmeldeanlage nicht vorbei. Je nach Bedarf kann die Alarmierung über eine Sirene und/oder einen stillen Alarm erfolgen – beispielsweise um einen Wachdienst zu rufen. Außenmelder detektieren potenzielle Eindringlinge dabei bereits auf dem Grundstück. Wird schnell genug reagiert, können sogar Beschädigungen am Haus vermieden werden.

Wer beim Hausbau kein Alarmsystem vorgesehen hatte, kann Funk-Alarmanlagen auch nachrüsten. Durch die kabellose Funktechnik erfolgt die Montage – beispielsweise von DAITEM Funk-Alarmsystemen – schnell und ohne Schmutz. Und sogar eine Erweiterung sowie Demontage und Mitnahme der Technik – zum Beispiel wegen Umbau oder Umzug – ist problemlos möglich. Derart geschützt, können Sie Ihren Urlaub ohne bange Gedanken an zu Hause genießen.


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