Glossar

Glossar

Wer ein Haus bauen will, der bekommt es mit baulichen Fachbegriffen zu tun. Doch was eigentlich der "U-Wert"? Was ist der Unterschied zwischen einem Skelettbau und der Holzrahmenbauweise? In unserem Glossar finden Sie einen Überblick über die Begriffe, die Sie als Bauherr brauchen.

Glossar für die Buchstaben: M N O

Mansarddach

Viel Platz im Obergeschoss bietet das Mansarddach. Es ist zweiteilt, im unteren Bereich abgeknickt und dort sehr steil verlaufend. Häufig trifft man diese Dachform bei älteren Villen und Stadthäusern an. Aber auch heute noch wählen Bauherren für ihr Domizil gern ein Mansarddach, um ihm einen eleganten und herrschaftlichen Charakter zu verleihen.

Massivhaus

Ein Massivhaus ist aus massiven Materialien wie Ziegeln, Porenbeton- oder auch Kalksandsteinen gebaut. Schritt für Schritt werden die Wände auf der Baustelle hochgemauert.

Metalldeckungen

Flachdächer deckt man normalerweise mit Metalleindeckungen. Denn Ziegel- und Betondachsteine kommen im Regelfall erst ab einer Dachneigung von 22 Grad zum Einsatz. Metalldächer besitzen einen modernen Touch und ein lebendiges Gesicht, denn das (nicht vorbehandelte) Material verändert im Laufe der Zeit durch Oxidation seine Farbe.

Nachbarschaftsrecht

Wer den Grund, auf dem später sein Heim stehen soll, erworben hat, darf die Rechnung nicht ohne seine Nachbarn machen. Inwieweit sie ein Wörtchen mitzureden haben und welche Art von Rechtsschutz sie genießen, hängt auch von der jeweiligen Landesbauordnung ab. So ergeben sich von Bundesland zu Bundesland Unterschiede. Grundsätzlich sehen die Bauordnungen vor, dass der Nachbar an einem genehmigungspflichtigen Bauvorhaben beteiligt werden muss. Er soll Gelegenheit haben, sich zum Bauvorhaben zu äußern, braucht ihm allerdings nicht zuzustimmen.

Die Krux: Der Bauherr muss häufig das nachbarliche Einvernehmen nicht mehr einholen, weil für viele Vorhaben laut Landesbauordnungen keine förmlichen Baugenehmigungen mehr nötig sind. Was aber umgekehrt nicht bedeutet, dass die benachbarten Eigentümer rechtlos gestellt wären. Sie können sich immer dann gegen eine störende Bebauung zur Wehr setzen, wenn nachbarschützende, öffentlich-rechtliche Vorschriften verletzt sind. Typische Beispiele hierfür sind laut Landesbauordnung nicht eingehaltene Abstandsflächen.

ABC DEF GHI JKL MNO PQR ST UVW XYZ

Immer top informiert: Jetzt für den Newsletter anmelden