Glossar

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Wer ein Haus bauen will, der bekommt es mit baulichen Fachbegriffen zu tun. Doch was eigentlich der "U-Wert"? Was ist der Unterschied zwischen einem Skelettbau und der Holzrahmenbauweise? In unserem Glossar finden Sie einen Überblick über die Begriffe, die Sie als Bauherr brauchen.

Glossar für die Buchstaben: P Q R

Photovoltaikmodule

Photovoltaikmodule bestehen aus Solarzellen. Sie machen mithilfe unterschiedlicher Halbleiter die Energie der Sonne erst nutzbar. Doch je nach Modulart und Wirkungsgrad, ist daher eine unterschiedlich große Fläche notwendig, um 1 kWp zu erzeugen. Einen hohen Wirkungsgrad erzielen monokristalline Solarzellen aus Silizium.

Plattenfundament

Ein „Plattenfundament“ ist ein anderer Begriff für die „Bodenplatte“. Eine Platte am Boden übernimmt dabei  die Funktion einer gleichmäßigen Verteilung der Auflasten des restlichen Gebäudes.

Platzbeleuchtung

In Form des Zonenlichts ist die Platzbeleuchtung überall dort angebracht, wo spezielle Anforderungen an das Sehen gerichtet sind. Ausschlaggebend ist jedoch die Funktion, die das Platzlich erfüllen soll. Schließlich ist es genau auf Punkte gerechtet und akzentuiert.

Pufferspeicher

Speicher, in denen momentan nicht benötigte Energie der Solaranlage zwischengespeichert und bei Bedarf wieder abgegeben wird, heißen Pufferspeicher. Innerhalb dieser Geräte findet ein Wärmeaustausch statt. Die solarthermische Energie der Trägerflüssigkeit wird auf das Trinkwasser und eventuell auch auf das Heizungswasser übertragen und somit erwärmt.

Pultdach

Mit nur einer geneigten Dachfläche bietet das Pultdach eine Vielfalt an Variationsmöglichkeiten. Die Dachfläche ist meist zur Wetterseite hin ausgerichtet, um das Haus vor der Witterung zu schützen. Liegt sie dagegen auf der Sonnenseite, bietet sie eine optimale Plattform für Solarkollektoren.

Neben dem einfachen Pultdach sind auch häufig versetzte Pultdächer anzutreffen, bei denen die Dachflächen meist in unterschiedlichen Höhen oder Neigungen auf den Baukörper liegen. Welche Variante man auch wählt, besonders wichtig ist eine saubere Abdichtung. Zwar kann das Wasser durch die leichte Neigung gut ablaufen, jedoch trocknet das Dach nicht so schnell wie etwa ein Satteldach.

Punktfundament

Punktfundamente geben Gebäuden wie Carports, bei denen die Lasten unter einzelnen Stützen auftreten, Stabilität.

Richtfest

Eine Tradition im Hausbau: Sind die Außenwände fertiggestellt und ist das Dach darauf gesetzt, dann steht der Rohbau. Jetzt kann das Richtfest gefeiert werden – zusammen mit den Handwerkern, Nachbarn, Freunden und Verwandten. Dazu wird das Haus mit einem Richtbaum oder -kranz und meist hält dabei ein Zimmermann eine Rede, den sogenannten Richtspruch oder Zimmermannsspruch. Nach einem Schluck Sekt, Schnaps oder Wein auf das Wohl der Hausbesitzer wirft er das Glas vom Dach. Die Scherben sollen Glück bringen. Manchmal darf der Hausbesitzer auch den letzten Nagel einschlagen.

Rohdichte

Der p-Wert eines Baustoffs beschreibt die Masse eines Stoffs in Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m3). Hohe Rohdichten haben in der Regel einen guten Schallschutz zur Folge.

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