Mit Babyglück ins eigene Haus

Mit Babyglück ins eigene Haus

Zwei Wochen vor der Geburt ihres zweiten Kinds unterzeichneten Natalie und Michael Brünnsteiner den Kaufvertrag für ihr Eigenheim. Die dreiköpfige Familie schreckte nicht davor zurück, ihre architektonischen Wünsche zur Realität werden zu lassen und zeitgleich einen neuen Erdenbürger in ihrer Mitte willkommen zu heißen. (Fotos: Kern-Haus)

Ein attraktives Jobangebot für den Vater war für Familie Brünnsteiner [Name von der Redaktion geändert] ausschlaggebend gewesen, von Bielefeld nach Bonn zu ziehen. Dort mietete sie sich zunächst einmal in ein Haus ein. Doch auf lange Sicht wollten Natalie Brünnsteiner, ihr Mann Michael und Tochter Emilia keine Kompromisse mehr eingehen und ins Eigenheim. Sie begaben sich also auf die Suche nach einem passenden Baugrund und einem Haushersteller, der ihre Vorstellungen umsetzen konnte.

In nächster Nähe

Ein online geschalteter Suchauftrag machte die Familie auf ein Grundstück aufmerksam, das nur 800 m Luftlinie von ihrem damaligen Mietshaus entfernt lag. Da es für dieses Grundstück über 60 Interessenten gab, freuten sich Brünnsteiners umso mehr, als sie den Zuschlag dafür bekamen. Hochschwanger und mit der damals dreijährigen Tochter im Schlepptau versuchte Natalie Brünnsteiner gemeinsam mit ihrem Mann, einen geeigneten Baupartner zu finden. „Bei vielen Hausherstellern bekamen wir nur Typenhäuser gezeigt, die zwar abgeändert werden konnten, aber nie exakt unseren Vorgaben entsprachen“, moniert die Bauherrin. Schließlich besichtigten sie ein Ausstellungshaus der Firma Kern-Haus und holten sich kurze Zeit später ein Angebot ein. Denn bei dem Unternehmen wurde genau auf ihre Ideen und Wünsche eingegangen. „Mein Mann hatte viele Fragen und detaillierte Vorstellungen davon, wie unser Haus aussehen sollte“, plaudert Natalie Brünnsteiner aus dem Nähkästchen. „Und bei all dem wurde uns nie das Gefühl vermittelt, zu nerven.

Bauvorschriften

Doch so schön das gefundene Grundstück war, so streng waren auch die Bebauungsvorschriften: „Eigentlich wollten wir ein Eigenheim im Bauhausstil“, schildert die zweifache Mutter. „Vorgeschrieben waren jedoch ein Satteldach und eine eineinhalbgeschossige Bauweise.“ Das Haus trotzdem modern aussehen zu lassen, war die Herausforderung, der sich der Architekt Wolfgang Mettler zu stellen hatte. Zwei über den eigentlichen Baukörper hinausgezogene Giebelseiten, sogenannte Brandgiebel, sowie zwei Flachdachzwerchhäuser mit großflächigen Fenstern lassen das Satteldachhaus heute modern und geradlinig anmuten, ohne langweilig zu wirken. „Die Lage des Grundstücks“, erklärt Natalie Brünnsteiner, „war für uns letzten Endes wichtiger als die Freiheit in Form und Gestaltung.“ So genießt die Familie heute, dass sie in nur zehn Minuten die Stadt erreichen kann und in nächster Nähe zur Grundschule wohnt, die ihre Tochter nun besucht.

Helligkeit und Weite

Das Innere des Hauses ist geprägt von langen Blickachsen und einem durch hohen Lichteinfall warm und freundlich wirkenden Ambiente. „Wenn man die Haustür öffnet, kann man dank der Glastüren zum Ess- und Wohnzimmer und der üppigen Fensterflächen bis in den Garten blicken“, schwärmt die Hausherrin. Das Haus sollte jedoch nicht nur schön, sondern vor allen Dingen auch praktisch sein. So plante die Familie statt eines Vorratsraums Einbauschränke im Zugangsbereich der Küche. Sie bieten genügend Stauraum für Lebensmittel. „Eine zündende Idee hatte außerdem unser Architekt Herr Mettler“, berichtet die Bauherrin. „Er schlug vor, den Hauswirtschaftsraum im Obergeschoss hinter der Ankleide zu planen.“ Gebügelte Kleidungsstücke müssen nun also lediglich im Nachbarzimmer in die Schränke eingeräumt und nicht durch das gesamte Haus getragen werden.

Gäste sind Herzlich willkommen!

Ebenfalls wichtig war der Familie die Möglichkeit, Gäste unterzubringen. „Meine Eltern aus Gütersloh sind häufig zu Besuch“, erzählt Natalie Brünnsteiner, „und in unserem separaten Gästetrakt im Erdgeschoss, der ein Schlafzimmer sowie ein Duschbad umfasst, können sie ohne Probleme bei uns nächtigen.“ Ist das Gästezimmer nicht bewohnt, kann es auch als Büro genutzt werden. Beste Voraussetzungen für ein geselliges Beieinander mit Eltern oder Freunden liefern auch die knapp 60 m² Fläche von Wohn- und Esszimmer. An diese schließt, lediglich durch einen anderen Bodenbelag abgesetzt, die Küche offen an. Über drei Schiebetüren lässt sich der Wohnraum im Sommer in Richtung Terrasse und Garten erweitern, wo die Kinder an schönen Tagen im Freien toben. „Der Lieblingsplatz der Kleinen ist im Sommer auf jeden Fall der Pool“, bemerkt die Mutter.

Natürlich ökologisch

Ausschlaggebend für die Entscheidung, mit Kern-Haus zu bauen, war auch das „DuoTherm“-Mauerwerk, bei dem die Isolierung gesteckt und mit Beton gefüllt wird. Die nicht tragenden Wände werden mit Holzständerwerk weitergebaut, das ebenfalls gedämmt, gefüllt und verputzt wird. Diese doppelte Dämmung sorgt im Zusammenspiel mit der dezentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für ein angenehmes Raumklima. Während der kälteren Jahreszeit wird das Haus mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beheizt, deren Wärme eine Fußbodenheizung gleichmäßig im gesamten Haus verteilt. „Freunde, die über Silvester bei uns waren, haben uns bestätigt, dass im ganzen Haus trotz des großen Luftraums eine gleichmäßige angenehme Wärme herrscht“, fühlt sich die Bauherrin in ihrer Entscheidung bestätigt. „Dafür waren allerdings ein paar Extramaßnahmen notwendig“, berichtet sie weiter. „Der Elektriker hat uns beispielsweise mehrere Raumfühler für das Wohnzimmer empfohlen, da dieses so groß ist.

Dank einer kontinuierlichen und kompetenten Arbeit der einzelnen Gewerke stand das Eigenheim der Familie Brünnsteiner in nur acht Monaten. „Es lief bis auf den Einbau unserer Treppe, bei der sich die Handwerker schlichtweg vermessen hatten, alles reibungslos und wir konnten bereits im Juli 2014 einziehen“, lobt Natalie Brünnsteiner.

 

Hausdaten

Hersteller: Kern-Haus
Objekt: individuelle Planung
Bauweise: massiv aus mit Beton verfüllten Schalungselementen
Wohnfläche: EG 198,69 m² (inklusive Terrasse und Garage); OG 98,81 m² (inklusive Hauswirtschaftsraum)
Außenmaße: 15,35 m x 14,18 m
Dach: Satteldach, 40°
Jahresprimärenergiebedarf: 43,28 kWh/m²a (max. zulässig 74,44 kWh/m²a)
Besonderheiten: Luft-Wasser-Wärmepumpe und Fußbodenheizung
Preis: auf Anfrage
Mehr Infos: www.kern-haus.de

 


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