Im rechten Licht

Im rechten Licht
Foto: Ikea

Nichts bestimmt so sehr die Wirkung eines Raums wie seine Beleuchtung. Nehmen Sie sich daher genügend Zeit für die Planung und Abstimmung.

Auch wenn sich Ihr Kopf eben noch mit Baustoffen, Grundrissen und dergleichen beschäftigt hat: Die Lichtplanung sollte im Bauablauf relativ weit vorne liegen. Schließlich müssen auch hier Schalter, Auslässe und die eine oder andere zusätzliche Steckdose installiert werden.

Versuchen Sie, sich Ihr künftiges Zuhause eingerichtet vorzustellen, und überlegen Sie, wo Sie Lichtquellen benötigen und wo Sie gerne welche hätten. Hilfreich ist es dabei, sich zunächst einmal mit den Basics der Raumbeleuchtung auseinanderzusetzen. Man unterscheidet drei Grundfunktionen des Lichts, die individuell kombiniert und harmonisch auf die Gegebenheiten abgestimmt ein Beleuchtungskonzept ergeben, das die Besonderheiten des jeweiligen Raums hervorhebt und sein Ambiente wesentlich mitbestimmt: die allgemeine Beleuchtung, Lichtakzente und Lichtobjekte.

Sehen und gesehen werden

Licht-beim-Treppesteigen

Foto: Elektro+/Busch-Jaeger

Die Basis jedes Lichtkonzepts bildet die allgemeine Beleuchtung, die den Raum erhellt und seine Grundatmosphäre festlegt. Das Licht der Basisbeleuchtung sollte blendfrei und daher möglichst indirekt und diffus sein. Je nach Einsatzort eignen sich daher besonders Deckenfluter oder Wand- und Deckenleuchten. Im Wohnbereich kann zu diesem Zweck auch eine Pendelleuchte mit einbezogen werden. Für sachlichere Räume wie etwa den Flur oder die Küche empfehlen sich Einbaustrahler.

Als Leuchtmittel können sowohl Leuchtstoffröhren als auch Energiesparlampen oder besser noch LEDs mit verschiedenen Lichtleistungen zum Einsatz kommen. Die meisten Leuchtmittel für 230 V können zusammen mit Dimmern eingesetzt werden, allerdings muss dies auf der Verpackung angegeben sein. Eine Nachfrage schafft Klarheit.

Sicherheitstipps

• Schalten Sie bei allen Installationen stets die zugehörige Sicherung ab und überprüfen Sie, ob auch wirklich kein Strom fließt. Wenn sich mehrere Personen im Haus befinden, hängen Sie ein Warnschild an den Sicherungskasten.
• Verwenden Sie nur einwandfreie Materialien. Abgenutzte Teile bieten oft nicht mehr ausreichend Sicherheit.
• Herkömmliche Trafos entwickeln sehr viel Abwärme. Stellen Sie sicher, dass bei der Verwendung von Abdeckungen für Trafos kein Wärmestau entsteht, sonst besteht Brandgefahr.

Lampe selbst bauen – so geht’s!

Lampe-selbst-bauen-1Lampe-selbst-bauen-21. In eine Sperrholzplatte (22 cm x 22 cm) werden Löcher für die Lampenfassung (2,5 cm Durchmesser) und die Halterung gebohrt.

2. Pergamentpapier auf 21 cm x 21 cm zuschneiden und in den Ecken lochen. In die Mitte ein Loch von ca. 9 cm Durchmesser schneiden.

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3. Gewindestangen auf 20 cm kürzen, scharfe Kanten mit einer Metallfeile bearbeiten. Mit Muttern und Unterlegscheiben fixieren.

4. Nachdem die Fassung am Boden montiert ist, das Papier etwas falten und über die Gewindestangen stülpen.

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5. Beim Leuchtmittel sollten Sie eine Energiesparoder LED-Lampe wählen: Sie entwickeln weniger Wärme und verbrauchen weniger Energie.

6. Muttern und Unterlegscheiben halten den Holzdeckel oben. Anschließend mit Hutmuttern festschrauben – fertig!

Fotos: DIY Academy


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