Elementar: kein Elementarschaden, kein Geld

Elementar: kein Elementarschaden, kein Geld

Wenn ein Unwetter keinen direkten Schaden anrichtet, sondern aus der Folge heraus ein Schaden entsteht, braucht die Elementarversicherung nicht zahlen.

Der beste Schutz gegen Unwetterschäden, ist bekanntlich eine Elementarschadenversicherung. Doch dass diese nicht immer einspringt, zeigt eine Entscheidung des Amtsgerichts (AG) Mannheim unter dem Aktenzeichen 3 C 194/12. Geklagt hatte ein Hausbesitzer, dessen Regenrinne durch Hagelkörner verstopft worden war. In der Folge drang dann das angestaute Wasser in die Küche und in das Wohnzimmer ein. Für die Begleichung des Schadens verlangte der Kläger mit der Begründung, der Schaden sei eine unmittelbare und unvermeidliche Folge des Hagels, anschließend rund 2.700 € von seiner Versicherung.

Die ließ ihn allerdings im Regen stehen, weil nach ihrer Meinung der Schaden nicht auf ein versichertes Ereignis zurückzuführen sei. Recht so, entschied das Mannheimer Amtsgericht und wies die Klage des Versicherten als unbegründet zurück. Der Hagel habe die Dachrinne lediglich verstopft, ohne selbst Schaden anzurichten. Für eine Regulierung müsse der Hagel aber die zeitlich letzte Ursache für einen Schaden am Haus sein.


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