Kindergarten in Passivbauweise

Fotos: Lehner Haus

Die Kindertagesstätte von Lehner Haus ist ein wichtiger Baustein im Heidelberger Projekt Bahnstadt.

Passivbauweise

Die Stadt Heidelberg ist am 29. Oktober 2015 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York mit dem „Global Green City Award“ ausgezeichnet worden. Verliehen wurde der Preis von der Organisation „Global Forum on Human Settlements“ in Zusammenarbeit mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Zu diesem Verdienst maßgeblich beigetragen hat wohl auch der Holzbauspezialist Lehner Haus. Er errichtete bereits 2012 im Heidelberger Stadtteil „Bahnstadt“ einen modernen Kindergarten in Passivbauweise. Der sechseckige Bau mit seiner bunten Holzfassade und Fensterrahmungen in den Tönen Grau und Orange wirkt bereits von seiner äußeren Erscheinung her auf Kinder wie Eltern freundlich und einladend. Im Inneren bestätigt sich der außen gewonnene Eindruck von Wärme und Behaglichkeit. Die hellen naturbelassenen Hölzer, die für den Bau verwendet wurden, erhielten alle das gesetzliche Gütezeichen RAL für den „Holzhausbau“ und entsprechen ausnahmslos den Kriterien ökologischen Bauens. In Kombination mit weißen Wänden und zahlreichen Glastüren sorgt das von Holz geprägte Ambiente für helle Räume und heitere Gemüter. Strapazierfähige und ebenfalls in hellen Farbtönen gehaltene Böden runden die Gestaltung ästhetisch ab. Lehner Haus lässt seine Bauten von der Gütegemeinschaft Deutscher Fertigbau (GDF e.V.) sowie vom Fraunhofer Institut prüfen, die mit unabhängigen Kontrollen zur Qualitätssicherung beitragen. Außerdem gehört das Unternehmen dem Arbeitskreis Biologie sowie dem DFV (Deutscher Fertighaus Verband e.V.) an.

Passivbauweise

Den Passivhausstandard erreicht der Kindergarten übrigens durch die gute Wärmedämmung von Dach, Fundament, Wänden und dreifach verglasten Fenstern. Eine kontrollierte Be- und Entlüftung, die aus der Abluft Wärme zurückgewinnt, verhindert unnötige Energieverluste und sorgt zudem für ein gesundes Wohnraumklima. Angenehme Temperaturen garantiert während der kühleren Jahreszeiten Fernwärme aus Biomasse. Hauptverantwortlich für die positive Energiebilanz des Kindergartens ist jedoch die auf dem Dach montierte Photovoltaikanlage. Sie versorgt den Kindergarten ausreichend mit Strom.

 

 

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