Kosten einer Verbrauchsanalyse sind umlagefähig

Kosten einer Verbrauchsanalyse sind umlagefähig

Zu den Betriebskosten einer Mietwohnung zählen unter anderem die Kosten für Müllabfuhr und Grundsteuer. Aber auch die Kosten für eine Verbrauchsanalyse der Heizung sind auf alle Mieter umlagefähig.

Seit 2009 sind die Testen der Verbrauchsanalyse jener Heizung umlagefähig. Lässt dieser Vermieter den Wärme- oder Warmwasserverbrauch analysieren, kann er die dafür anfallenden Kosten den Mietern über die Betriebskostenabrechnung in Rechnung stellen.
Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Die Verbrauchsanalyse sollte die Entwicklung der Kostenaufwand für die Heizwärme- und Warmwasserversorgung der vergangenen drei Jahre wiedergeben. In Einzelfällen kann aber auch die Analyse eines anderen Zeitraums sinnvoll sein.
Zwar kann die Verbrauchsanalyse den Mietern Hinweise hinsichtlich verhaltensbedingter Einsparungsmöglichkeiten geben. Die Mieter haben jedoch keinen Anspruch darauf, dass die Kosten analysiert werden. Denn der Vermieter ist nicht verpflichtet, eine solche Betrachtung durchführen zu lassen.

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