Küchenplanung

Küchenplanung
Foto: djd/Küchen Quelle

Viele Feiern verlagern sich irgendwann in die Küche. Warum auch nicht? Es ist ein gemütlicher Ort, wo Essen zubereitet wird und man gerne zusammenkommt. Doch eine Küche ist nicht so schnell ausgesucht und eingerichtet. Einige Punkte sollte man dabei beachten, damit man den Familientreffpunkt auch lange genießen kann.

Tipp 1: Küchennutzung

Bevor man intensiv in die Küchenplanung einsteigt, sollte man einige Fragen für sich über die Küche beantworten. Wichtig ist vor allem: Von wem und wie wird die Küche genutzt?

Tipp 2: Form und Design

Als zweites folgt die Frage nach der Küchenform und ob man lieber eine geschlossene oder offene Küche möchte. Ist eine einzeilige Variante gewünscht, eine L-Form oder gibt es ausreichend Platz für einen u-förmigen Aufbau? Danach ist der Stil wichtig, der beispielsweise über modern, klassisch oder Landhaus-Romantik entscheidet.

Tipp 3: Möbel und Geräte

Seien Sie ehrlich zu sich selbst und führen Sie genau auf, welche Möbel und Geräte Sie in Ihrer Küche brauchen. Gibt es für diese auch ausreichend Platz und ist sonst ebenfalls genügend Stauraum für Lebensmittel, Geschirr und Besteck eingeplant?

Tipp 4: Richtlinien beachten

Für die Planung und den Bau einer Küche gibt es diverse Richtlinien, darunter die DIN-Normen EN 1116 für Möbel – Küchenmöbel – Koordinationsmaße für Küchenmöbel und Küchengeräte, EN 1153 für Küchenmöbel – Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für eingebaute und freistehende Küchenschränke und Arbeitsplatten sowie DIN 66354 für Kücheneinrichtungen; Formen, Planungsgrundsätze.

Tipp 5: Steckdosen

Wenn feststeht, wo die großen Elektrogeräte wie Herd, Geschirrspüler und Kühlschrank ihren Platz finden, können Sie die Steckdosen platzieren. Ein Tipp: Seien Sie dabei lieber nicht zu sparsam, schließlich sammeln sich in einem durchschnittlichen Haushalt locker zehn bis 15 Elektrokleingeräte an.

Tipp 6: Lichtplanung

Nicht zu kurz kommen sollte die Lichtplanung: Setzen Sie die Beleuchtung der Arbeitsfläche so, dass sich keine störenden Schatten bilden. Auf einer matten Oberfläche kann sich das Licht zudem nicht unangenehm spiegeln. Bewährt haben sich blendfreie LED-Leuchten unter den Oberschränken und in der Dunstabzugshaube sowie in Regalen und Nischenrückwänden.

Tipp 7: Das Aufmaß richtig nehmen

Haben Sie sich für Ihre Traumküche entschieden? Dann kann es losgehen! Damit diese am Ende tatsächlich so aussieht wie geplant, ist das richtige Aufmaß entscheidend. Dazu gehören die exakten Raummaße mit allen Vor- und Rücksprüngen oder Schrägen sowie der Fliesenspiegel. Messen Sie in unterschiedlichen Abständen und überprüfen Sie die Werte mehrfach. Es gibt auch spezielle digitale 3-D-Aufmaßsysteme, um auf Nummer sicher zu gehen. Ist alles korrekt ausgemessen, tragen Sie sämtliche Anschlüsse, Heizkörper, Steckdosen, Fenster und Türen in den Grundriss ein.

Lesen Sie in unserem Artikel Familientreffpunkt Küche alles über die Küchenzonen, die Form-Varianten sowie wie Sie am besten Komfort beim Kochen erreichen.

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