Rückzugsort: Schlaf- und Kinderzimmer sowie Bad gestalten

Rückzugsort: Schlaf- und Kinderzimmer sowie Bad gestalten
Foto: Inter Ikea Systems

Schlafzimmer, Bad und Kinderzimmer sind die Privatbereiche im Haus. Damit diese Räume zu Wohlfühloasen werden, in die man sich gerne zurückzieht, müssen sie praktisch und alltagstauglich gestaltet sein und dem persönlichen Geschmack entsprechen. Dann folgt man gerne der Einladung ins Private.

Bad

Bad 2019: Komfort mit bodengleicher Dusche trifft auf Gemütlichkeit dank Teppich und Leseecke. Foto: VDS/Kludi

In Zeiten von Spa und Wellness hat sich das Badezimmer vom praktischen Raum für Körperhygiene zur Wohlfühloase gewandelt. Wer genug Quadratmeter zur Verfügung hat, baut heutzutage in sein Bad nicht nur Waschtisch, WC, Dusche und Badewanne ein, sondern ergänzt den Raum um eine Infratrotkabine, eine Sauna oder einfach eine Sitzgruppe zum Entspannen. Spaziert man durch die Musterhäuser dieser Nation, sieht man dafür allenthalben gelungene Beispiele. Doch eine aktuelle Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag von Geberit zeigt: In erster Linie haben es die Deutschen gerne funktional und komfortabel im Bad, praktisch soll es sein, und das Design darf auch nicht zu kurz kommen. Könnten sie an ihrem Bad etwas ändern, würden sich knapp zwei Drittel der Befragten eine bodengleiche Dusche einbauen. Und: 81 Prozent legten besonders großen Wert auf eine einfache Reinigung der Sanitärobjekte.

Hier gibt es spezielle WCs, Waschtische und Duschabtrennungen, die durch ihre Gestaltung und die Materialwahl besonders pflegeleicht sind. Je weniger Nischen, Ecken, Rinnen und Kanten auftauchen, desto einfacher können Sie das Bad lange schön halten. Denn solche „Engstellen“ sind auf die Dauer immer Schmutz- und Kalkfänger, egal wie aggressiv ihr Reinigungsmittel sein mag.

Das Bad als Rückzugsort

Rückzugsort Bad möglich bei schöner Gestaltung

Im Bad macht ein umfassendes Lichtkonzept auf jeden Fall Sinn, denn dort benötigen Sie mehrere verschiedene Lichtquellen. Foto: Geberit/Keramag

Auch die Badplanung sollten praktische Aspekte bestimmen: Möchten Sie ein separates WC? Wie viele Waschtische in welcher Größe sollen ins Bad? Wie viel Luxus in Form von Rainshower-Dusche, Whirlpool etc. soll es sein? Achtung auch bei der Fliesenwahl: Nur wer gerne mehrmals täglich saugt und wischt, sollte sich für reinweiße Bodenfliesen im Bad entscheiden. Andernfalls fährt man mit gedeckteren Farbvarianten oder leichten Mustern einfach besser. Stauraum spielt auch im Bad eine Rolle. Überlegen Sie, ob Handtücher im Bad gelagert werden sollen und welche Utensilien für wie viele Familienmitglieder im Spiegelschrank Platz haben müssen.

Runde Formen und organische Materialien wie Holz liegen im Bad immer noch im Trend. Foto: VDS/Kaldewei

Bei Neubauten dominieren heute Fußbodenheizungen im Bad. Als schnelle punktuelle Zusatzheizung bietet sich dann durchaus ein schicker elektrischer Designheizkörper an, der zugleich als Handtuchhalter dient. Dass der Alltagstauglichkeit generell ein hoher Stellenwert bei der Badgestaltung eingeräumt wird, zeigt auch die Forsa-Umfrage. Fast die Hälfte der Befragten gab an, dass für sie eine sichere Badeinrichtung, zum Beispiel mit Haltegriffen an Dusche und Wanne, oder auch der Einsatz rutschhemmender Fliesen, wesentlich von Bedeutung sei. Und hier lohnt sich eine Investition tatsächlich, denn mehr Sicherheit im Bad kommt Jung wie Alt zugute und setzt ein gutes Fundament für spätere Jahre, wenn man selbst vielleicht einmal nicht mehr ganz so beweglich ist.

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