Dachentwässerung mit System

Dachentwässerung mit System
Fotos: Rheinzink

Von der Fassadengestaltung bis hin zur Dacheindeckung: Titanzink ist nicht nur optisch ansprechend, sondern zugleich robust und umweltfreundlich. Auch bei der Dachentwässerung kommen seine positiven Eigenschaften zum Tragen.

Haben Sie sich schon Gedanken über die Dachentwässerung Ihres neuen Hauses gemacht? Schließlich sollen auch die Dachrinnen und Fallrohre mit der Gestaltung des Domizils harmonieren. Ob halbrund oder eckig, ob schlicht oder extravagant: Rheinzink hat für jeden Architekturstil die passenden Produkte im Angebot. Und für ein Plus an Komfort sorgt das praktische Zubehör wie etwa der effektive Laubschutz, der umweltfreundliche Regensammler, mit dem sich mehr als 60 Prozent des Regenwassers auffangen lassen, die Rinnenheizung oder das Schneefangsystem.

Für Anspruchsvolle

der-bauherr_1_17_serie-rheinzink-web-6

Die klassische Variante der Dachentwässerung: eine halbrunde Dachrinne.

Mit mehr als 500 Teilen umfasst das Dachentwässerungssystem von Rheinzink weitaus mehr Elemente als herkömmliche Systeme und wird damit selbst besonderen Anforderungen und Formen gerecht. Auch hinsichtlich der Optik kann es überzeugen: Einzigartig sind die Oberflächen „prePatina walzblank“, „prePatina blaugrau“ und „prePatina schiefergrau“, die elegante Akzente am Haus setzen. „Viele Gebäude gewinnen optisch, wenn man Dachrinnen und ihre Abläufe als markantes Gestaltungsmerkmal einsetzt“, erklärt Mareike Füllner von Rheinzink. Ein weiterer Pluspunkt: Außen liegende Dachrinnen sind leicht anzubringen und sorgen dafür, dass das Regenwasser störungsfrei abläuft.

Sichtbare und unsichtbare Lösungen

der-bauherr_1_17_serie-rheinzink-web-collage

Links: Sehr dezent wirkt eine Aufdachrinne, denn sie ragt nicht über das Gebäude hinaus. Rechts: Die Gesimsrinne fügt sich fast unsichtbar in die Architektur des Hauses ein.

Der Hersteller hat aber auch alternative Lösungen im Programm, die sich unsichtbar in das Erscheinungsbild des Hauses einfügen. Eine Möglichkeit ist die Gesimsrinne. Sie empfiehlt sich dann, wenn der Übergang von der Fassade zum Dach als Rücksprung angelegt ist – also, wenn das Dach erst ein Stück hinter der Fassade beginnt. Auf diesem Vorsprung lässt sich die Rinne so befestigen, dass sie nicht über die Fassadengrenze hinausreicht. Die Dachrinne kann aber auch direkt auf dem Dach als Aufdachrinne montiert werden. Auch hier ragt sie nicht über das Gebäude hinaus. Völlig aus dem Blickfeld verschwindet die Hinter-Gesims-Rinne. Sie ähnelt baulich der Gesimsrinne, versteckt sich jedoch in einem Hohlraum am Dachrand. Wesentlich aufwendiger in der Planung als die vorhergehenden Varianten sind innen liegende Dachrinnen. Damit sie bei großen Regenmengen nicht überlaufen, müssen hier ausreichende Notabläufe integriert werden.

Nicht verstecken lassen sich dagegen die Abläufe der Regenrinne. Sie sind entweder wie ein Trichter oder wie ein Zylinder geformt. Letztere sind zwar etwas unauffälliger, lassen aber weniger Regenwasser hindurch.

Belastbar und langlebig

der-bauherr_1_17_serie-rheinzink-web1

Die Hinter-Gesims-Rinne liegt in einem Hohlraum am Dachrand.

Titanzink überzeugt aber nicht nur durch seine optische Vielfalt und die flexiblen Anwendungsmöglichkeiten, sondern auch durch seine Widerstandsfähigkeit. Denn das Material trotzt Regen, Schnee, Laub und Ästen über Jahrzehnte. Deshalb gewährt Rheinzink auf seine Dachentwässerungssysteme eine Garantie von 30 Jahren. Doch damit nicht genug, denn Dachrinnen und Fallrohre aus Titanzink müssen zudem nur selten gewartet werden und lassen sich nach ihrer Lebenszeit zu 100 Prozent recyceln.

Übrigens: Die Entwässerungssysteme von Rheinzink gibt es nicht im Baumarkt, denn bei der Installation ist ein Fachmann gefragt. Mehr Infos zum Werkstoff Titanzink und viele Anwendungsbeispiele finden Sie unter www.rheinzink.de.

 

Gut geplant

Egal für welche Dachentwässerungslösung man sich entscheidet – über folgende Fragen sollten sich Bauherren in jedem Fall Gedanken machen:

– Innen oder außen?
Außen liegende Dachrinnen sind innen liegenden Rinnen vorzuziehen. Werden innen liegende Rinnen verbaut, müssen ausreichende Notabläufe und eine Sicherheitsrinne angebracht werden.

– Halbrund oder kastenförmig?
Die Form der Rinne ergibt sich aus der Gebäudearchitektur und den Wünschen des Bauherrn. Sie hat Folgen für die Bemessung der Regenfallleitungen und der Dachrinnengröße.

– Welches Material?
Die Wahl des Materials richtet sich nach den Anforderungen an die Dachentwässerung und der Optik. Dachrinnen aus Titanzink gibt es auch in einer attraktiven vorbewitterten Optik.

– Die Halterungen
sollten aus demselben Material wie Rinne und Fallrohre sein.

– Die richtige Rinnengröße?
Aufgrund der Häufung von Regenereignissen mit großen Regenmengen sollten die Dachrinne und das Regenfallrohr nicht zu gering bemessen sein. Der Trend geht zu größeren Dachrinnen und Fallrohren, um die Regenmengen zuverlässig vom Gebäude abzuleiten.

– Die Regeln beachtet?
Dachrinnen müssen der Norm DIN EN 612 genügen. Damit Verstöße gegen die technischen Regeln ausgeschlossen sind, sollte man sich für Systeme entscheiden, die dieser Norm in allen Teilen entsprechen.

 


Das könnte Sie auch interessieren:
Dachrinne vor Laub schützen
Titanzink als Dacheindeckung
Unser Online-Shop

Immer top informiert: Jetzt für den Newsletter anmelden