Sesam öffne dich!

Sesam öffne dich!
Foto: Roma

Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind. Daher wird es nicht nur gehegt und gepflegt, sondern sollte auch einen passenden Abstellplatz haben. Vorzugsweise natürlich in einer geschützten Garage. Doch nicht nur die Autos sollen es bequem haben, auch die Besitzer. Moderne Garagentore und Antriebe bieten ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort.

Es regnet in Strömen, doch um in die Garage fahren zu können, muss man erst aussteigen, den Schlüssel aus der Tasche fischen und das meist schwere Tor bewegen. Bis das Auto im Trockenen steht und das Tor wieder krachend ins Schloss fällt, ist man selbst klitschnass. So oder so ähnlich ist dieses Szenario vielen vertraut, denn eine repräsentative GfK-Studie im Auftrag des Bundesverbands Antriebs- und Steuerungstechnik hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel aller Haus- und Wohnungsbesitzer ihre Tore nach wie vor per Hand bedienen. Dabei ist es heute sogar verhältnismäßig kostengünstig, solch ärgerliche Situationen zu vermeiden, und zwar ganz einfach mit dem Einbau eines Garagentorantriebs.

Tore

Nach der Installation reicht heute ein einfacher Klick auf die Fernbedienung aus, damit sich Tore gleichmäßig öffnen, den Weg freigeben und danach ebenso geräuscharm wieder schließen. Je nach Vorliebe und räumlichen Gegebenheiten hat man die Wahl zwischen seitwärts oder nach oben zu öffnenden Sektionaltoren, Flügeltoren, Schiebetoren, Rolltoren oder auch Schwingtoren. Seitliche Sektionaltore werden in engem Bogen an der Wand entlanggeführt und haben ebenso wie Roll- und Flügeltore den Vorteil, dass der Deckenbereich frei bleibt und genutzt werden kann, beispielsweise um flache Gegenstände wie Skier zwischenzulagern. Bei der seitlichen Variante gibt es zudem keinen Raumverlust in der Durchfahrtshöhe, und das Tor kann je nach Bedarf auch nur teilweise aufgeschoben werden, um lediglich einen türbreiten Durchgang zu schaffen. Am weitesten verbreitet sind jedoch nach wie vor Schwingtore. Zwar sind sie in der Handhabung verhältnismäßig unpraktisch, stellen aber die kostengünstigste Alternative dar.

Antrieb und Funksteuerung

Torantriebe lassen sich nicht nur bei neuen Garagentoren installieren, sondern auch ganz einfach nachrüsten. Allerdings ist es nicht ratsam, beim erstbesten Billigangebot im Internet zuzuschlagen. Da das System lange im Einsatz sein wird, lohnt sich hier der Griff zu geprüfter Qualität, die zudem von einem Fachhandwerker installiert werden sollte. Im ersten Moment sind die Investitionskosten damit zwar etwas teurer, sie zahlen sich im Hinblick auf Garantien, Funktionsweise, Stromverbrauch und Sicherheit aber definitiv aus. Wer den Betrag finanzieren möchte, kann sogar ein staatlich gefördertes Darlehen bei der KfW-Bank beantragen. Hintergrund der Förderung ist das Programm „Altersgerecht umbauen“.

Ist der Garagentorantrieb dann installiert, werden Sie schnell von den Vorteilen profitieren. Per Schlüsseltaster oder Funkfernbedienung, die Sie bequem im Handschuhfach oder in der Mittelkonsole des Wagens ablegen können, öffnet sich das Garagentor, ohne dass Sie aussteigen oder gar den Motor abstellen müssen. Das ist nicht nur komfortabel, Sie vermeiden damit sogar die Gefahrenquelle, dass es auf einer viel befahrenen Straße zu einem Unfall kommt, weil das stehende Auto übersehen wird. Die weitverbreitete Befürchtung, dass die Funkwellen von Fremden abgefangen oder ausgelesen werden können, ist unbegründet. Renommierte Hersteller arbeiten mit speziellen Codierungen oder einem bidirektionalen Datenaustausch, der fast unmöglich zu knacken ist.

Garagentorantriebe erhöhen die Diebstahlsicherheit. Sie wirken dank Selbsthemmung des Motors wie ein zweites Schloss.
Foto: BAS.T

 

 

 

Sicherheit

Das funkgesteuerte System trägt sogar noch zu Ihrer Sicherheit bei, da der Antrieb im Ruhezustand blockiert und wie ein zusätzliches Schloss Mittelwirkt. Unbefugtes Öffnen wird damit deutlich erschwert und dauert wesentlich länger, womit ein Einbruch an Attraktivität verliert. Aus der ehemaligen Schwachstelle wird also ein gesicherter Bereich. Je nach System und Anbieter können Sie dabei heutzutage sogar per App aus dem Wohnzimmer oder von außerhalb kontrollieren, ob das Tor verriegelt ist. Beim Thema „Sicherheit“ ist jedoch nicht nur der Schutz vor Langfingern relevant, sondern auch Ihr eigener. Das personenzerquetschende Garagentor ist ein Filmklischee. Sicherheitseinrichtungen an Antrieb und Steuerung sorgen dafür, dass das Tor automatisch wieder hochfährt, sobald es auf einen Widerstand trifft. Trotzdem heißt es genau hinschauen bei der Antriebsauswahl, denn bei Billigvarianten wird wesentlich mehr Druck ausgeübt, bevor der Mechanismus greift, sodass Unfälle oder Schäden am Auto größer ausfallen – und genau das wollen Sie mit einer schützenden Garage ja vermeiden.

Design der Garage

Neben dem Garagensystem sind auch hinsichtlich des individuellen Designs so gut wie keine Grenzen gesetzt, denn neben verschiedenen Farben sind selbstverständlich auch die unterschiedlichsten Materialien möglich. Haben Sie eine Holzverschalung am Haus, können Sie das Tor in derselben Optik gestalten und damit ein architektonisch anspruchsvolles Erscheinungsbild schaffen. Möchten Sie einen auffälligen Akzent setzen, dann denken Sie einmal über bunte Bildmotive nach.

Wenn die Garage in das Haus integriert ist, sollten Sie an erster Stelle den Wärmeverlust
im Blick behalten. Eine Lösung sind hier doppelwandige, wärmegedämmte Torvarianten. Sie sehen, egal ob Gegebenheiten vor Ort oder persönlicher Geschmack: Für jeden gibt es das passende Garagentor.

Das Garagentor „Silento 2“ von Roma ist mit einer Schließkantensicherung ausgestattet, die das Tor bei leichtester Berührung sofort beim Herunterfahren stoppt.
Foto: Roma

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