Umzug ins Traumhaus: Endlich angekommen

Umzug ins Traumhaus: Endlich angekommen
Fotos: Arge-Haus

Bei ihrer neuen Immobilie wollte Familie Kersten* keine Kompromisse eingehen. Also entschied sie sich für eine individuell geplante Stadtvilla von Arge-Haus. Die Besonderheit: Den Bau ihrer eigenen vier Wände organisierten Anne und Tobias Kersten von den USA aus. *Namen von der Redaktion geändert

In ihrem neuen Haus genießt die Familie einen großen Freiraum. Als Raumteiler zwischen Wohn- und Essbereich fungiert der moderne Kamin mit integrierten Fächern für das Brennholz.

Viele Jahre lebten Anne und Tobias Kersten in den USA, bevor es die beiden promovierten Chemiker aus beruflichen Gründen wieder nach Deutschland zog. Ein Umbruch, der den Eheleuten nicht ungelegen kam – denn mit dem Umzug konnten sie sich gleichzeitig räumlich vergrößern. „Wir wohnten bereits in Boston in unseren eigenen vier Wänden, in einer rund 100 m² großen Eigentumswohnung. Wir waren dort zu zweit eingezogen. Im Laufe der Jahre wurden dann unsere drei Kinder geboren, sodass die Wohnung für unsere fünfköpfige Familie einfach zu klein wurde. Wären wir in den USA geblieben, hätten wir auch dort über kurz oder lang umziehen müssen“, erklärt Tobias Kersten.

Keine Kompromisse

Wenn man regelmäßig für fünf Personen kocht, dann braucht man viel Stauraum und großzügige Arbeitsflächen in der Küche. Besonders praktisch ist der rundum zugängliche Küchenblock.

Im Fokus standen zunächst Bestandsimmobilien. „Während eines zweitägigen Aufenthalts in Deutschland haben wir uns verschiedene Häuser angeschaut. Diese waren zwar sehr schön, aber immer mit Kompromissen in Architektur und/oder Raumaufteilung verbunden oder machten einen hohen Renovierungs- oder Umbauaufwand notwendig“, erinnert sich der Bauherr. Daher sah sich die Familie auch Baugrundstücke an und führte Gespräche mit Architekten und Hausanbietern, unter anderem mit Frank Erbach, Geschäftsführer von Arge-Haus Rhein-Ruhr. Dass die Bauherren in spe das Projekt „Hausbau“ von Boston aus organisieren mussten, sollte kein Hindernis für die Zusammenarbeit mit dem Massivhausanbieter sein. „Nachdem wir das Areal, auf dem unser Haus heute steht, gefunden hatten und noch während eine Bauvoranfrage dafür lief, begann Herr Erbach mit seinem Architektenteam mit der Planung unseres Hauses. Damit ging er in erhebliche Vorleistung.“

Gewinnbringender Austausch

Während dieser Zeit standen die Bauherren und der Haushersteller in regem Kontakt, wie der Bauherr berichtet: „In der Planungsphase sind Hunderte E-Mails zwischen Boston und Arge-Haus in Düsseldorf hin- und hergeschrieben worden. Herr Erbach hat auch bei dieser E-Mail-Flut extrem schnell reagiert. Dabei wurden wir gut beraten: Er hat immer gesagt, was er für richtig und die beste Lösung hielt, und auch von Ideen, die wir hatten, abgeraten“, erzählt Tobias Kersten. „Und wir müssen zugeben: Er hatte auch meistens recht“, fügt er schmunzelnd hinzu. „Als Laien beim Hausbau sind wir natürlich mit einer gewissen Naivität an die Planung herangegangen – und haben meistens viel zu groß gedacht. Es gab Räume, die wir unbedingt haben wollten – zum Beispiel ein eigenes Spielzimmer zusätzlich zu den drei Kinderzimmern. Herr Erbach konnte uns aber überzeugen, dass das sehr viel Raum – und damit auch Geld kostet.“

Bis ins Detail durchdacht

Die luftige Galerie im Obergeschoss ist einer der
Lieblingsplätze der Familienmitglieder. Gerne finden sie auf der gemütlichen Couch zusammen.

Heute nennt die Familie eine moderne Stadtvilla ihr Eigen, die durch eine geradlinige, symmetrische Architektursprache mit klaren Formen und großzügige Glaspartien geprägt wird. Blickfang ist das Bullaugenfenster am Eingangserker. Im Innern wartet das Gebäude mit einer durchdachten Raumaufteilung und viel Freiraum für alle Bewohner auf. „Bei der Anordnung und dem Zuschnitt der Räume haben wir uns vom Goldenen Schnitt und von den Prinzipien des Feng-Shui inspirieren lassen. Die Feng-Shui-Orientierung dokumentiert sich in der Anordnung der Räume und Positionierung des Mobiliars“, erklärt der Bauherr. So ist die Treppe nicht zum Eingangs-, sondern zum Wohn-, Ess- und Kochbereich hin ausgerichtet, was eine größere Intimität schafft. Letzterer kann dabei über gläserne Schiebetüren vom Entree abgetrennt werden.

Die Inneneinrichtung zeigt sich passend zur äußeren Gestaltung puristisch. „Ausgehend von unseren Wohnerfahrungen in den USA und dem dort vorherrschenden Einrichtungsstil hätte ich gedacht, dass ich mich eher für rustikale Materialien und klassische Formen entscheiden würde. Aber bei der Bemusterung haben wir dann gemeinsam festgestellt, dass uns moderne Varianten viel besser gefallen“, berichtet Tobias Kersten. Strahlend weiße Wände und ein heller Parkettboden bilden in der offenen Wohnlandschaft den Rahmen für die sorgfältig ausgewählten Möbelstücke. Der Esstisch mit Holzplatte wurde im großzügig verglasten Erker platziert. Weit reicht von hier der Blick nach oben bis zur Galerie – einer der Lieblingsplätze der Familie. „Hier machen wir es uns gemütlich oder schauen zusammen fern. Gleichzeitig genießen wir von dort einen wunderbaren Blick auf unseren großen Garten mit einem kleinen Bach und altem Baumbestand“, freut sich der Bauherr.

Rückzugsbereiche

Auch bei der Innengestaltung nimmt Glas eine wichtige Rolle ein – hier beispielsweise als Treppenbrüstung.

Eine Auszeit vom Familientrubel finden die Bewohner dagegen in den Privaträumen im Obergeschoss. „Vor allem unserer Tochter war ein eigenes Zimmer wichtig, nachdem sie in unserer alten Wohnung das Zimmer mit ihrem Bruder teilen musste. Die beiden Jungs teilen sich auf eigenen Wunsch ein Zimmer. Und das jetzige Spielzimmer kann später einmal zu einem dritten Kinderzimmer umgewidmet werden. Denn auch die beiden Jungs werden sich irgendwann einmal ihren jeweils eigenen Raum wünschen“, weiß der Familienvater. Auch das Büro wird flexibel genutzt: „Ursprünglich wünschten wir uns ein Homeoffice und ein Gästezimmer. Auf Anraten von Herrn Erbach haben wir uns aber für eine Kombination entschieden. Denn egal wie oft man Besuch hat, der Raum stünde die meiste Zeit leer.“ Zwei große Bäder vervollständigen das Wohlfühlprogramm auf dieser Ebene. Damit der Morgen stressfrei beginnt, bietet das Kinderbad mit drei Waschbecken.

An den Bau des Hauses denkt die Familie mit positiven Gefühlen zurück: „Im Oktober 2014 war Baubeginn, Anfang September 2015 sind wir dann aus Boston kommend hier eingezogen. Wir waren in der Bauphase nur wenige Male vor Ort – zur Bemusterung, zum Richtfest und dann im Frühjahr nochmal. Das kann man auch nur machen, wenn man großes Vertrauen in seinen Baupartner hat. Und das haben wir uneingeschränkt bis heute“, so das Fazit.

Hausdaten:

Hersteller: Arge-Haus Rhein-Ruhr
Objekt: individuell geplante Stadtvilla
Bauweise: massiv aus Porenbeton
Wohnfläche: EG ca. 191,50 m²; OG ca. 157 m²
Außenmaße: 15 m x 12,50 m + 4,25 m x 1,50 m
(Erker vorn) + 6 m x 1,50 m (Erker hinten)
Dach: Walmdach, 20°
Jahresprimärenergiebedarf: auf Anfrage
Besonderheiten: Gasbrennwerttherme
Preiskategorie: schlüsselfertig über € 300.000,–
Mehr Infos: www.argehaus-rheinruhr.de


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