Vielfalt auf dem Dach

Vielfalt auf dem Dach
Foto: Rathscheck Schiefer

Ein Dach muss vor allem eins sein: dicht, um das Hab und Gut vor Wind und Wetter zu schützen. Daneben sollte es aber auch robust, langlebig und pflegeleicht sein.  Und schließlich ist auch die Optik der Dachfläche nicht zu unterschätzen, trägt sie  doch erheblich zum Gesamteindruck eines Gebäudes bei.

Welche Dachdeckung ein Haus bekommen soll, ist nicht nur Geschmackssache. Die Auswahl wird durch die Art der  Dachkonstruktion, der Dachneigung und der Geometrie der Dachfläche eingeschränkt. Zudem gibt es vielerorts recht  genaue Vorgaben, welche Art, Farbigkeit und Oberflächenbeschaffenheit die fünfte Fassade, also die Dachdeckung, haben  soll. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen der Schuppendeckung, der Tafeldeckung und der Bahnendeckung. Früher waren auch Stroh- und Reetdeckungen üblich. Sie sind jedoch nicht zuletzt aufgrund der Brandgefahr nur noch sehr vereinzelt anzutreffen.

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Ein Dach aus Aluminiumpaneelen ist leicht, dabei aber stabil und rostfrei. Auch Fassaden lassen sich damit belegen. Foto: epr/Prefa

 

 

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Dach und Fassade aus einem Guss: Bei dieser Villa kamen moderne Faserzementtafeln von Eternit zum Einsatz. Foto: Eternit

 

 

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Metalleindeckungen wie dieses Dach aus Kupfer sind langlebig und so gut wie wartungsfrei. Mit der Zeit entwickelt sich  eine Patina, was für einen lebendigen Look sorgt. Foto: www.mein-haus-kriegt-kupfer.de

 

 

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Eine Dachbegrünung gibt der Natur ein Stück Grün zurück. Die Pflanzenschicht bindet CO2 und wirkt wie eine zusätzliche Dachisolierung. Foto: djd/Optigrün

 

 

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Edler Blickfang: Dieses mit 26 Grad vergleichsweise flach geneigte Dach erhielt eine absolut ebene Dachfläche aus 60 x 30 cm großen Schiefersteinen. Foto: Ratscheck Schiefer

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