Wärmeschutzverglasung: Feuerzeugtest zeigt sie im Fenster

Wärmeschutzverglasung: Feuerzeugtest zeigt sie im Fenster
Fenster, die vor 1995 eingesetzt wurden sind oftmals nicht Wärmeschutzverglast. Eine flackernde Flamme zeigt an, ob das Fenster undicht ist. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

In älteren Wohnungen geht viel Wärme über die Fenster verloren. Doch wie findet man heraus, ob das Fenster dicht ist?

Eine moderne Wärmeschutzverglasung spart Energie.

Das ist einfach und schnell gesagt. Doch was steckt in Ihrem Fenster? Es gibt jedoch einen einfachen Trick, mit dem sie schnell herausfinden können, ob ihr Fenster schon einen Wärmeschutz hat.

Zuerst gibt jedoch das Herstellungsdatum einen Hinweis zum Wärmeschutz geben. Dieses steht oft als kleiner, schwarzer Schriftzug auf dem Distanzhalter zwischen den Scheiben. Schauen Sie einmal, ob Sie es finden können. Denn wurde das Fenster vor 1995 gebaut, hat es in der Regel keine Wärmeschutzverglasung. Serienmäßig gibt es diesen Schutz an den gläsernen Bauteilen erst ab den 1990er-Jahren.

Als weiteren Tipp gibt es ebenso einen sogenannten „Feuerzeug-Test“. Ein Feuerzeug an sich ist dazu nicht notwendig, mit einer Kerze oder Taschenlampe geht es sogar einfacher. Bei diesem Test arbeitet man mit der Reflektion und Lichtbrechung. Denn hält man eine Kerze oder Taschenlampe vor das Fenster mit dunklem Hintergrund, spiegelt sich der Lichtschein darin. Hat dann eines der Spiegelbilder eine andere Farbe als die restlichen, handelt es sich um Wärmeschutzglas, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Da die Scheibe mit eine Metallbedampfung beschichtet ist, erscheint ein Spiegelbild in einer anderen Farbe.

Verbraucherzentrale NRW zum Fenstertausch

Fenster-Test


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