Wohnglück im Duett

Wohnglück im Duett
Fotos: WeberHaus

Ein neues Haus wünschte sich Familie Ridler* – allerdings nicht für sich selbst, denn der Neubau sollte später vermietet werden. Das Ergebnis der Planungen ist ein individuell gestaltetes Doppelhaus mit zwei identischen Wohneinheiten.

Zur Gartenseite öffnet sich das Haus mit bodentiefen Fenstern.

Baut man nicht für sich selbst, sondern für zukünftige Mieter ein Haus, legt man natürlich Wert auf ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis. So muss beispielsweise nicht jede neue technische Spielerei verbaut werden. Kerstin und Martin Ridler stellten trotzdem hohe Ansprüche an die Qualität und die Gestaltung ihres Mietobjekts. Mit der Planung beauftragten sie die Architektin Kerstin Kießling-Nagel, eine langjährige Freundin des Paars, die sich gern an das gemeinsame Projekt erinnert: „Unter Architekten gibt es spaßeshalber den Spruch ‚Wenn du einen Freund verlieren willst, so baue ihm ein Haus‘. Da ich aber ihre Vorstellungen sehr gut kannte und ich seit beinahe 20 Jahren auch mit WeberHaus plane, war ich mir sicher, dass unsere Freundschaft auch noch nach der Fertigstellung des Hauses bestehen würde.“

In geselliger Runde tauschte man sich über die Gestaltung und die Ausstattung des Gebäudes aus. Somit entstand Schritt für Schritt ein modernes Doppelhaus mit zwei identischen Wohneinheiten, das die strikten Auflagen der Baubehörde erfüllt. „Wir haben das Optimum an Bebaubarkeit auf dem Grundstück herausgeholt“, freut sich die Architektin.

Eine Frage der Symmetrie

Symmetrische Gestaltung: An der Mittelachse wurde das Haus gespiegelt. Das trifft auch auf das Innere zu, das mit zwei identischen Wohneinheiten aufwarten kann.

Obwohl Kerstin und Martin Ridler bereits Erfahrungen im Hausbau gesammelt hatten, war der Aufbau ein aufregendes Erlebnis für das Paar: „Als die Lastwagen anrollten, war ich stolz wie Oskar!“, berichtet die Bauherrin. Stolz kann sie auch heute noch sein, denn das Haus überzeugt nicht nur durch seine dezent elegante Optik, sondern auch durch die funktionale Raumaufteilung. Von außen präsentiert sich das Gebäude als schicke Stadtvilla, die quer zur Straße gestellt wurde. Rechts und links des Hauses ist jeweils die Zufahrt zu den Garagen der Bewohner vorgesehen. Den kompakten, quaderförmigen Baukörper krönt ein flach geneigtes Satteldach, das auch im Dachgeschoss für großzügige Raumverhältnisse sorgt. Die Eingangstüren befinden sich nebeneinander auf der Straßenseite des Gebäudes, das durch die symmetrische Gestaltung sehr geradlinig wirkt.

Familientauglich gestaltet

Fließend gehen im Erdgeschoss Wohn-, Ess- und Kochbereich ineinander über. Der Boden wurde mit hellen Fliesen versehen.

Im Innern verfügt jede Partei über rund 94 m² Wohnfläche, die in beiden Haushälften identisch aufgeteilt wurde. Direkt neben der Diele befindet sich ein Gäste- WC. Jacken, Taschen und Schuhe hingegen finden im Garderobenbereich um die Ecke ihren Platz. Geradeaus gelangt man über eine Glasschiebetür in den großzügigen Wohn-, Ess- und Kochbereich, der mit bodentiefen Fenstertüren zum Garten zeigt. Sie führen hinaus auf die Terrasse, die an warmen Tagen zum Entspannen unter freiem Himmel einlädt. Für die nötige Privatsphäre sorgt hier ein hoher Sichtschutz. Die Küchenzeile wurde straßenseitig – unweit der Diele – angeordnet. So müssen die Bewohner ihre Einkäufe nicht erst durch das ganze Haus tragen.

Durch die offenen Gemeinschaftsräume zieht sich ein grauer Fliesenbelag, der nicht nur wunderbar mit den strahlend weißen Wänden harmoniert, sondern sich auch als sehr robust und pflegeleicht erweist. Eine Massivholztreppe geleitet die Bewohner schließlich nach oben in das Dachgeschoss, das die Privaträume beherbergt. Mit drei Schlafzimmern sowie einem geräumigen Bad inklusive Doppelwaschtisch, einer ebenerdigen Fliesendusche und einer Badewanne zeigt es sich gewappnet für den turbulenten Alltag einer vierköpfigen Familie.

An die Umwelt gedacht

Die Fenstertüren zur Terrasse tauchen das Innere des Hauses in ein sonniges Ambiente. Zusätzlich lässt die Glastür zur Diele hin noch mehr Licht einfallen. Links unter der Treppe ist die Tür zum Keller zu erkennen.

Stauraum für die Skiausrüstung oder selten gebrauchte Dinge finden die Bewohner zudem im Weberith-Keller, in dem auch die Heiztechnik untergebracht ist. Diese besteht aus einer multifunktionalen und energiesparenden Frischluft-Wärmetechnik mit Wärmerückgewinnung, die nicht nur heizt, kühlt und lüftet, sondern auch die Warmwasserbereitung übernimmt. „Ich bin kein Technikfreak, aber ich will die Umwelt schonen“, erklärt Kerstin Ridler. Deshalb ließen die Bauherren zudem eine komplette Verkabelung für eine nachträgliche Montage einer Solaranlage legen. So können sie auch im Nachhinein noch schnell und unkompliziert Solarkollektoren installieren lassen.

Ergänzt wird das Energiekonzept von der Gebäudehülle „ÖvoNatur“, die serienmäßig in jedem Weber-Haus verbaut wird. Mit ihren guten Dämmwerten sorgt sie dafür, dass im Winter so gut wie keine Wärme über die Außenwände verloren geht. Im Sommer bietet sie dagegen einen effektiven Hitzeschutz. Weiterer Pluspunkt: Alle Weber-Häuser besitzen die Zertifizierung „wohnmedizinisch empfohlen“ – was besonders für Kerstin Ridler als Ärztin ein wichtiges Thema ist. So kann sie sich sicher sein, dass sich die Mieter rundum wohl in ihrem neuen Zuhause fühlen.

*Namen von der Redaktion geändert.

Hausdaten

Hersteller: WeberHaus
Objekt: WeberHaus Individual – Doppelhaus
Bauweise: Holztafelbauweise
Wohnfläche: EG 95,24 m² (pro DHH 47,62 m²); DG 92,88 m² (pro DHH 46,44 m²)
Dach: Satteldach, 16°
Jahresprimärenergiebedarf: 46,1 kWh/m²a (max. zulässig 70,2 kWh/m²a)
Besonderheiten: „KfW-Effizienzhaus 55“, Weberith-Keller, Frischluft-Wärmetechnik und Vorbereitung für Solartechnik und eine Photovoltaikanlage
Preiskategorie: schlüsselfertig inklusive Keller € 250.000 bis € 350.000
Mehr Infos: www.weberhaus.de


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