Wohnideen für Haustiere

Wohnideen für Haustiere
Das Wandelement "Librato" fungiert gleichzeitig als Raumteiler und als Kuschel- oder Ruheplatz für kleinere Vierbeiner. Foto: design2pet.com

Haustiere und ein stylishes Wohnambiente sind nicht unbedingt ein Widerspruch. Raffinierte Kombi- und Modulmöbel, originelle Schlaf- und Spielgelegenheiten oder selbst gebaute Käfigunikate finden als Hingucker ihren Platz im Interieur. Hier einige Anregungen.

Optisch im Einklang mit dem Sofakissen kann man
von „Darling Little Place“ auch ein Bodenkissen für Mensch und Tier beziehen. Foto: Darling Little Place

Mit einem Haustier zusammenzuleben ist schön, das wird kein Tierliebhaber bestreiten. Die tierischen Mitbewohner gehören in der Regel einfach zur Familie. Ein wenig anders sieht das mit dem nötigen Zubehör aus: Die Katzentoilette im Flur oder das haarige Hundekissen neben dem Sofa stellen unansehnliche Fremdkörper in der Einrichtung dar. Das muss natürlich nicht so sein. Schließlichgibt es ein breit gefächertes Angebot an schicken und funktionalen Ruhe-, Toiletten- und Spielplätzen, die sich harmonisch ins Interieur fügen. Sie haben die Wahl! Doch so stylish und passend Ihnen ein bestimmtes Tiermöbel erscheint: Prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt, ob das jeweilige Stück sicher, funktional und vernünftig zu reinigen ist. Falls möglich, lassen Sie Hund und Katze einmal „Probe liegen“. Denn ist der Wohlfühlfaktor nicht gegeben, wird Ihr Haustier auch das teuerste Designerstück einfach links liegen lassen.

Hundsgemütlich

Bei diesem Spielgerät kann Ihr Haustier Farbpunkte antippen und wird mit Futter belohnt. Foto: CleverPet

Hunde sind, was ihren Schlafplatz angeht, äußerst simpel gestrickt. Ein altes Kissen in der Nähe von Herrchen und Frauchen reicht ihnen vollkommen. Für diese darf das Hundebett aber ruhig ein bisschen ästhetischer aussehen. Eine besonders elegante Lösung stellen Kuschelplätze dar, die direkt ins menschliche Mobiliar integriert sind. Erhältlich sind hier beispielsweise Couchtische mit eingebautem Liegeplatz oder maßgefertigte Beistelltische, die gleichzeitig als Indoorhundehütte fungieren können. Neben klassischen Materialien wie pflegeleichtem Kunstleder oder kuscheligem Fleece gibt es Hundebetten und -sofas inzwischen auch mit ausgefalleneren Bezügen: Im Trend liegen derzeit zum Beispiel Filz und Cord, beides passt hervorragend sowohl zu rustikalen als auch cleanen Einrichtungsstilen. Falls Sie im Keller einen alten Lederoder Korbkoffer haben: Der lässt sich mit einem weichen Innenfutter, einer passenden Hundematratze und einem kreativen Anstrich in einen originellen Tierschlafplatz im Retrolook verwandeln.

Auf dem Catwalk

Anders als Hunde, die sich im Freien austoben können, benötigen Wohnungskatzen geeignete Indoorspiel- und Klettermöglichkeiten, um fit und ausgeglichen zu bleiben. Zudem brauchen Katzen eine eigene Toilette. Und die ist in der Standardausführung aus Plastik leider alles andere als ein Augenschmaus. Doch natürlich gibt es Katzenklos längst in Designerausführung. Harmonisch zu modernen Wohnungseinrichtungen passen zum Beispiel futuristisch-eiförmige Varianten aus Kunststoff, puristische Emaillemodelle oder Holztoiletten in Quaderform. Auch in puncto Gemütlichkeit und Beschäftigung können Katzenfreunde mittlerweile auf Qualitätsdesign setzen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Bücherregal mit integriertem Katzenschlafplatz oder einem eleganten Raumteiler mit eingebauten Spielflächen?

 

 

Unzählige Gestaltungsmöglichkeiten bieten Kratz- und Klettermöbel in praktischer Modulbauweise. Dabei lassen sich unterschiedlichste Elemente – auch „nicht tierische“ wie zum Beispiel Flaschen- oder Bücherregale – beliebig miteinander kombinieren und so perfekt an Ihre individuellen Ansprüche anpassen. Eine besondere Freude machen Sie Ihrer Katze mit einem sogenannten Catwalk, also einem wandinstallierten Klettersteig. Sie können solch einen Höhenweg aus einfachen Regalbrettern selbst bauen oder auf fertige Produkte zurückgreifen. Gleichermaßen schön und praktisch sind beispielsweise Modelle in Systembauweise aus attraktiven Materialien und mit passendem Zubehör.

Selbst gemacht: Kleintierkäfige

Die Abenteuerlandschaft „Bosse“ aus Holz ist ein
schöner Spielplatz für Kleintiere. Foto: Trixie Heimtierbedarf

Die Auswahl an Hamster-, Degu-, Ratten- und anderen Kleintierkäfigen ist riesig. Doch die im Handel angebotenen Exemplare haben zwei Nachteile: Zum einen sind sie in aller Regel zu klein, um dem Bewegungs- und Beschäftigungsdrang ihrer Bewohner gerecht zu werden. Zum anderen sind sie aber durchaus groß genug, um einen prominenten Fremdkörper in den Wohnräumen darzustellen. Beide Mankos können Sie einfach umgehen, indem Sie die Behausung für Ihre Kleintiere selbst herstellen. Dafür lässt sich wunderbar auf fertige Schrankoder
Regalsysteme zurückgreifen, die zum bereits vorhanden Mobiliar passen.

Im Prinzip können Sie hier beliebig auswählen, für viele Serien bekannter Möbelanbieter finden Sie im Internet entsprechende Bauanleitungen. Zur Sicherheit Ihrer Tiere sollten bei der Umsetzung allerdings einige Punkte beachtet werden: Setzen Sie auf schadstofffreie Materialien. Gut geeignet sind zum Beispiel viele Laubhölzer, ungiftig beschichtete Spanplatten, Leim- und Sperrholz sowie Plexiglas. Verwenden Sie ausschließlich Volierendraht aus rostfreiem Edelstahl und achten Sie auf den für Ihr Tier passenden Gitterabstand. Verbauen Sie nur Schrauben und Klammern, an denen sich Ihr Tier nicht verletzen kann.

Eier aus dem eigenen Garten

Ein zweistöckiger Hühnerstall aus lasiertem Kiefernholz mit Legebox und Freilaufgehege bietet Ihrem Federvieh ein attraktives Zuhause. Foto: Trixie Heimtierbedarf

Salmonellenskandale, dioxinverseuchtes Futter und schockierende Zustände in der Massentierhaltung sorgen dafür, dass immer mehr Menschen in Sachen Frühstücksei auf Selbstversorgung umsteigen möchten. Das ist häufig durchaus möglich. Da Hühner als Kleintiere gelten, dürfen sie nämlich in kleinen Gruppen ohne besondere Erlaubnis sogar in Wohngebieten gehalten werden. Kleine Hühnerställe für ein paar wenige Tiere können genehmigungsfrei im Garten aufgestellt werden.

Wer seinen Garten künftig mit ein wenig Federvieh bevölkern möchte, findet im Internet zum Beispiel unter www.huehner-haltung.de nützliche Tipps.Von der Pflicht zur Kür: Selbstverständlich gibt es auch Hühnerhäuschen längst „in schick“, zum Beispiel entzückende Modelle mit praktischer Dachbegrünung oder elegante Geflügeldomizile auf Rollen in modernem Design. Übrigens, mit einem krähfreudigen Hahn machen Sie zwar fraglos Ihre Hühner, aber nicht unbedingt die Nachbarschaft glücklich. Wer im Reihenhausgarten seine eigenen Eier produzieren möchte, sollte vielleicht besser auf die Anschaffung eines Gockels verzichten. Auf das Legeverhalten der Hühner hat der nämlich ohnehin keinen Einfluss.


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